
Und gegenüber einem normalen Hypothekendarlehen ist der weitere Vorteil, dass sich Banken mit kleineren Krediten unter 50.000 Euro oft nur ungern beschäftigen. Bausparkassen erheben bei Krediten von bis zu 50.000 Euro deutlich niedrigere Zinssätze als Banken. „Bei den Bausparkassen gibt es keinen Kleindarlehenszuschlag“, sagt Alexander Nothaft vom Verband der Privaten Bausparkassen.
(Berliner Morgenpost/DIE WELT, 24. Juli 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
Die privaten Bausparkassen haben das erste Halbjahr mit einem durchwachsenen Ergebnis abgeschlossen. Zwar stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum das Bausparvolumen im Neugeschäft um 1,4 Prozent auf 28 Mrd. Euro. Die Zahl der abgeschlossenen Verträge lag mit rund 967.000 jedoch 4,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau. „Die letzten Abschlusszahlen lassen aber erwarten, dass wir Ende des Jahres auch hier einen Zuwachs sehen werden“, sagte Andreas J. Zehnder, Verstandsvorsitzender des Verbandes der Privaten Bausparkassen.
(Financial Times Deutschland, 22. Juli 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
Weniger neue Verträge, aber ein höheres Sparvolumen haben die privaten Bausparkassen in den ersten sechs Monaten 2010 verbucht. (…)„Die letzten Abschlusszahlen lassen aber erwarten, dass wir Ende des Jahres auch hier einen Zuwachs sehen werden“, versicherte Verbandschef Andreas Zehnder. Die Landesbausparkassen haben in der gleichen Zeit ein Nettoneugeschäft von 16,6 Mrd. Euro realisiert, was einem Plus von knapp 7 % entsprach. Auch bei den Verträgen kommen die LBS mit 635.000 auf einen, wenn auch kleinen Zuwachs von 0,7 %. (…) Für „bemerkenswert“ hält Zehnder das kräftige Plus beim Spargeldeingang, das sich bei den Privaten bis zur Jahresmitte um gut 15 % auf rund 9 Mrd. Euro erhöht haben. Der entsprechende Wert bei den Landesbausparkassen lautet 4,9 Mrd. Euro, ein Zuwachs von 8 %. Die Baugeldauszahlungen leiden bei beiden Gruppen unter dem Nachkriegstief im Wohnungsbau. (…) „Steigende Investitionen der Wohneigentümer in die Modernisierung und energetische Sanierung konnten die geringen Neubauzahlen bisher nicht ausgleichen“, relativiert Zehnder.
(Börsen-Zeitung, 22. Juli 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
Die Bausparkassen kritisieren die Bankenabgabe, die auch sie trifft. Sie fürchten um ihre Margen, obwohl die Geschäfte gut laufen. „Die Bausparkassen zocken nicht mit Kundengeldern. Das verbietet schon der Gesetzgeber“, sagt Andreas Zehnder, Vorsitzender des Verbandes der Privaten Bausparkassen, dem Handelsblatt. Daher sollte sich die Bankenabgabe vorrangig auf mögliche Verursacher und Gefahrenquellen konzentrieren. (…) Zehnder betont, dass eine undifferenzierte Abgabe die Bausparkassen weit mehr belasten würde als um Beispiel die auf dem Kapitalmarkt mit hohem Risiko agierenden Investmentbanken. (…) Verbandschef Zehnder führt aus, dass aufgrund ihrer risikoarmen Geschäftsmöglichkeiten die Gewinnmargen der Bausparkassen nicht mit denen der Investmentbanken vergleichbar seien. Das solle auch bei der Bankenabgabe berücksichtigt werden.
(Handelsblatt, 21. Juli 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
„Eineinhalb Jahre nach Einführung der Eigenheimrente haben die Deutschen mehr als eine halbe Million Wohn-Riester-Verträge mit einer Bausparsumme von insgesamt rund 17,4 Mrd. Euro abgeschlossen“ berichtet Alexander Nothaft vom Verband der Privaten Bausparkassen. „Wir sind selbst vom großen Ansturm überrascht“.
Bei den 14 privaten Bausparkassen wurden in den ersten fünf Monaten dieses Jahres 80.000 neue Wohn-Riester-Verträge über eine Bausparsumme von insgesamt 2,7 Mrd. Euro unterzeichnet. „Das ist eine Steigerung von 60 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum“ sagt Nothaft.
(DIE WELT, 8. Juli 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
„Ein eigenes Haus ist für viele Menschen immer noch ein Ziel im Leben“, sagt Andreas Zehnder vom Verband der Privaten Bausparkassen. Zudem sei eine eigene Immobilie als Altersvorsorge geradezu „ideal“.
(Süddeutsche, 9. Juni 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
Der Verband der Privaten Bausparkassen hat konkrete Änderungsvorschläge zur „Entbürokratisierung“ und „Flexibilisierung“ von Wohnriester vorgelegt. „Der Verband befindet sich bereits in Sondierungsgesprächen mit Fachpolitikern unterschiedlicher Fraktionen“ teilte die Branchenvertretung auf Anfrage mit und gab ihre Vorschläge portfolio international exklusiv mit. Nach dem Willen von Andreas J. Zehnder, dem Vorstandsvorsitzenden des Verbandes, sollen insbesondere auch Aufwendungen für den alters- und behindertengerechten Umbau bestehender Immobilien in die Wohn-Riester-Förderung einbezogen werden.
(Portfolio International, 31. Mai 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
Die Bausparkassen verzeichnen ebenfalls Zuwächse. „Der Spargeldeingang ist binnen Jahresfrist um 17 Prozent gestiegen“, sagt Andreas Zehnder, Chef des Verbandes der Privaten Bausparkassen.
(Berliner Morgenpost, 29. Mai 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
Interview mit Andreas J. Zehnder, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Privaten Bausparkassen:
Was kommt auf die Bausparer als Folge der Finanzkrise und der Euro-Rettungsaktion noch zu? Sie müssen genauso wenig wie bei der Subprime-Krise, als riskante Immobilien-Anlagen in den USA zu enormen Turbulenzen an den Märkten führten, überhaupt nichts befürchten. Denn ihre Einlagen sind absolut sicher.
Warum? Die Bausparkassen zocken nicht mit den Einlagen ihrer Kunden. (…)Fürchten Sie Abstriche an der Bausparförderung, wenn der Finanzminister den Sparkurs verschärft? An der Wohnungsbauförderung zu sparen, wäre unverantwortlich. (…) Im übrigen fördert der Staat das Bausparen über die Prämie nur mit 500 Millionen Euro. Dieses Geld ist sinnvoll angelegt, denn damit werden Wohnungsbau-Investitionen von jährlich 14 Milliarden Euro angeregt.
(Berliner Zeitung, 18. Mai 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
Bausparkassen wehren sich gegen eine Dominanz von Verbriefungen in der Immobilienfinanzierung. Anlässlich eines Branchenkongresses forderte ihr Verband, die nationalen Besonderheiten seien zu erhalten. Es dürfe keine einseitige Förderung der Verbriefungen durch die Weltbank und keine Gleichmacherei durch die EU-Kommission geben. „Es ist ein großes Skandal, dass die amerikanisch geprägten Finanzierungsformen via Weltbank der ganzen Welt aufgedrückt werden“, sagte der Geschäftsführer der Europäischen Bausparkassenvereinigung, Andreas Zehnder. Bei Besuchen beispielsweise in Polen oder dem Baltikum, die als mögliches Expansionsgebiet für europäische Bausparkassen gelten, treffe er in den Finanzministerien immer wieder auf Berater der Weltbank: „Von denen können Sie nicht erwarten, dass sie irgendetwas fördern, was aus Europa kommt.“ Und dies, obwohl Deutschland der viertgrößte Beitragszahler der Weltbank sei.
(Börsen-Zeitung, 18. Mai 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
Interview mit Andreas J. Zehnder, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Privaten Bausparkassen:
Was kommt auf die Bausparer als Folge der Finanzkrise und der Euro-Rettungsaktion noch zu? Sie müssen genauso wenig wie bei der Subprime-Krise, als riskante Immobilien-Anlagen in den USA zu enormen Turbulenzen an den Märkten führten, überhaupt nichts befürchten. Denn ihre Einlagen sind absolut sicher.
Warum? Die Bausparkassen zocken nicht mit den Einlagen ihrer Kunden. (…)Fürchten Sie Abstriche an der Bausparförderung, wenn der Finanzminister den Sparkurs verschärft? An der Wohnungsbauförderung zu sparen, wäre unverantwortlich. (…) Im übrigen fördert der Staat das Bausparen über die Prämie nur mit 500 Millionen Euro. Dieses Geld ist sinnvoll angelegt, denn damit werden Wohnungsbau-Investitionen von jährlich 14 Milliarden Euro angeregt.
(Frankfurter Rundschau, 17. Mai 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
Wohn-Riester ist deutlich beliebter als offiziell ausgewiesen. Für diese Art der staatlich geförderten Altersvorsorge wurden 2009 fast doppelt so viele Verträge abgeschlossen, wie die Zahlen des Bundessozialministeriums zeigen. Laut dessen Statistik gab es 175.000 neue Kontrakte. Nach Angaben des Verbandes der Privaten Bausparkassen wurden bei öffentlichen und privaten Anbietern jedoch insgesamt 338.000 Verträge abgeschlossen. Damit hat sich Wohn-Riester bei den Neuabschlüssen an die zweite Stelle aller Riester-Produkte geschoben.
(Financial Times Deutschland, 22. April 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
Auch die privaten Bausparkassen verbuchen erfreuliche Absatzzahlen und haben in 2009 insgesamt 160.000 neue Riester-Verträge abgeschlossen. Laut Verbandschef Zehnder könnte das Geschäftsfeld noch besser laufen, wenn bürokratische Fesseln entfallen. Zu kritisieren sei etwa, dass der altersgerechte Umbau einer Immobilie von der Förderung ausgeschlossen ist. Die Bausparkassen sind zuversichtlich, dass die Zahl der geförderten Verträge weiter zunimmt.
(Cash-Magazin, 21. April 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
Unabhängig von der Plausibilität der einzelnen Prognosen legt Andreas Zehnder, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der privaten Bausparkassen, Wert darauf, zwischen Wohnungsbedarf und Wohnungsnachfrage zu unterscheiden. „Leider wird das oft vermengt und verwechselt.“ Der tatsächliche Bedarf sollte seiner Ansicht nach jedenfalls größer sein als die am Markt beobachtete Nachfrage. „Viele Wohnungen fehlen – familiengerechte, altersgerechte, behindertengerechte und klimaschutzgerechte“, sagt Zehnder.
(FAZ, 16. April 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
Laut einer vom Verband der privaten Bausparkassen in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage ist „Altersvorsorge“ das wichtigste Sparziel der Deutschen. Auf den nachfolgenden Plätzen liegen „Erwerb/Renovierung von Wohneigentum“ und „Konsum/Anschaffungen“. (…) „Der Bedeutungsgewinn des Sparziels Altersvorsorge zeigt die Unsicherheit der Sparer, was Dauer und Auswirkungen der Finanzkrise betrifft“, kommentierte der Vorstandsvorsitzende des Verbandes Andreas Zehnder die Ergebnisse.
(Börsen-Zeitung, 9. April 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
Seit diesem Jahr können Bauherren das Geld aus einem Riester-Vertrag uneingeschränkt zum Immobilienkauf einsetzen, berichtet der Verband der Privaten Bausparkassen. Zuvor konnte nur Geld entnommen werden, wenn 10.000 Euro Guthaben auf dem Konto waren.
(Berliner Morgenpost, 31. März 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
Während etliche deutsche Geschäftsbanken in eine Schieflage geraten sind und Staatshilfe in Anspruch nehmen mussten, haben sich die Bausparkassen als stabiler Faktor im deutschen Bankensystem erwiesen. (…) „Ein Vergleich mit 2008 muss hinken“, erklärte Andreas Zehnder, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Privaten Bausparkassen. 2008 habe es durch die Änderung bei der Wohnungsbauprämie eine „politische Sonderkonjunktur“ mit entsprechenden Vorzieheffekten gegeben. Im langjährigen Durchschnitt läuft das Geschäft der Bausparkassen normal.
(Stuttgarter Zeitung, 23. März 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
Was vor allem lockt, ist die Chance, die Zinstief-Konditionen bis zu 24 Jahre lang „bunkern“ zu können – auch wenn man erst in zehn Jahren bauen oder kaufen wolle, wie Alexander Nothaft vom Verband Privater Bausparkassen erklärt.
(Stuttgarter Zeitung, 23. März 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
Der Verband der privaten Bausparkassen erklärte, die bisherigen Urteile hätten die Praxis der Branche bestätigt. Die Kosten für den Abschluss eines Bausparvertrages würden nicht heimlich gezahlt.“
(Handelsblatt, 17. März 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
Um durch vorübergehende Lohneinbußen nicht in Probleme zu geraten, sollte man beim Immobilienkauf darauf achten, dass der Preis nur so hoch ist, dass maximal 40 Prozent des Nettoeinkommens für Zins und Tilgung gezahlt werden müssen. Dazu rät Alexander Nothat vom Verband der Privaten Bausparkassen. Wer dabei auch ein Bauspardarlehen bedienen muss, sollte rechtzeitig auf seine Bausparkasse zugehen, „um eine individuelle Lösung zur Überbrückung des Engpasses zu finden“.
(Berliner Morgenpost, 17. März 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
Zehnder: „Die Eigenheimrente läuft. Branchenweit wurden 2009 fast 340.000 Verträge vereinbart. Deutlich mehr als erwartet. Das zeigt: Der Wohn-Riester ist attraktiv. Aber er könnte noch besser laufen.“
(Portfolio International, 15. März 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
Für gebrauchte Immobilien müssen Käufer im Schnitt 5,6 Jahreseinkommen bezahlen. Doch je nach Region schwanken die Kosten stark – 2,4 bis 11,1 Jahreseinkommen, zitiert der Verband der Privaten Bausparkassen (Berlin) aus einer Empirica-Studie.
(Berliner Morgenpost 24. Februar 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
Durchschnittlich 5,6 Haushaltsnettoeinkommen muss eine Familie hierzulande aufwenden, um ein gebrauchtes Eigenheim zu erwerben. Dies hat das empirica-Institut im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen ausgerechnet. Im Schnitt kostet ein solches Heim heute 212.000 Euro. Allerdings verdeckt der Durchschnittswert extreme Unterschiede je nach Region.
(WELT am Sonntag, 22. Februar 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
Dabei seien Immobilien zur Altersvorsorge „geradezu ideal“, sagt Andreas Zehnder vom Verband der Privaten Bausparkassen. Die Finanzkrise habe die Nachfrage nach festen Werten steigen lassen. Dass sich das Konzept Eigenheim überlebt hat, glaubt er nicht. „Ein eigenes Haus ist für die meisten Menschen immer noch ein Ziel im Leben“, sagt Zehnder. Zudem gehe es in vielen Fällen auch nicht um die Wertentwicklung: Ein Haus sei für viele Menschen auch ein Abbild dessen, was sie im Leben geschaffen hätten. „Viele haben schon in Kindertagen überlegt, wie ihr Haus später einmal aussehen soll. Wenn sie es dann haben, ist es die Erfüllung eines Traums“.
(Süddeutsche Zeitung, 20. Februar 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
Andreas Zehnder, Vorstandsvorsitzender des Verbands Privater Bausparkassen (VPB), verweist auf die Wirtschaftskrise: „Wer Angst um seinen Arbeitsplatz oder sein Einkommen hat, wartet erst mal ab, bevor er langfristig Geld spart oder investiert.“ (…) . VPB-Kommunikationschef Alexander Nothaft sieht dennoch gute Gründe für das Bausparen: „Da die Zinsen bei Vertragsbeginn festgeschrieben werden, haben Bausparer eine sichere Kalkulationsgrundlage.“ Zudem könnten Eigentümer von Bestandsobjekten über Bausparverträge Rücklagen für Reparaturen bilden.
(Financial Times Deutschland, 18. Februar 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
Beim Neujahrsempfang des Verbandes der privaten Bausparkassen war es dessen Vorstandsvorsitzendem Andreas J. Zehnder ein Bedürfnis, den geladenen Bundesminster für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Peter Ramsauer, vor allem als „Bundes-Bau-Minister“ zu begrüßen. Nach der Neukonstitution der Bundesregierung unter Schwarz-Gelb hegen die Bausparinstitute die wohl berechtigte Hoffnung, dass der Wohnungs- und Städtebau wieder stärker die ministerielle Aufmerksamkeit genießt.
(Immobilien & Finanzierung, 5. Februar 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
Im vergangenen Jahr sei mit rund 2 Millionen neuen Verträgen ein Rückgang um gut 15 Prozent verzeichnet worden. Ein Jahr zuvor waren es noch 2,4 Millionen Neuabschlüsse gewesen, wie der Verband der Privaten Bausparkassen am Montag mitteilte. Auch die Bausparsumme der Neuverträge ging um fast 11 Prozent von 62,8 auf rund 56 Milliarden Euro zurück. Die Baugeldauszahlungen reduzierten sich von 31 Milliarden Euro in 2008 auf rund 25 Milliarden Euro. „Wer Angst um seinen Arbeitsplatz oder sein Einkommen hat, wartet lieber erst mal ab, bevor er langfristig Geld spart oder investiert“, sagte Verbandschef Andreas Zehnder. (…) Für dieses Jahr rechnet der Verband mit Impulsen durch die neue Eigenheimrente. Großes Potenzial werde auch darin gesehen, dass es vor allem bei älteren Wohnungen noch einen hohen Modernisierungsbedarf gebe. „20 Millionen Wohnungen, die älter als 30 Jahre sind, warten darauf, energetisch saniert zu werden“, betonte Zehnder. Der Bausparvertrag sei dafür eine ideale Finanzierungsbasis.
(DIE WELT, 2. Februar 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
Im vergangenen Jahr sei mit rund 2 Millionen neuen Verträgen ein Rückgang um gut 15 Prozent verzeichnet worden. Ein Jahr zuvor waren es noch 2,4 Millionen Neuabschlüsse gewesen, wie der Verband der Privaten Bausparkassen am Montag mitteilte. Auch die Bausparsumme der Neuverträge ging um fast 11 Prozent von 62,8 auf rund 56 Milliarden Euro zurück. Die Baugeldauszahlungen reduzierten sich von 31 Milliarden Euro in 2008 auf rund 25 Milliarden Euro. „Wer Angst um seinen Arbeitsplatz oder sein Einkommen hat, wartet lieber erst mal ab, bevor er langfristig Geld spart oder investiert“, sagte Verbandschef Andreas Zehnder. (…) Für dieses Jahr rechnet der Verband mit Impulsen durch die neue Eigenheimrente. Großes Potenzial werde auch darin gesehen, dass es vor allem bei älteren Wohnungen noch einen hohen Modernisierungsbedarf gebe.
(Handelsblatt, 2. Februar 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
Im vergangenen Jahr sei mit rund 2 Millionen neuen Verträgen ein Rückgang um gut 15 Prozent verzeichnet worden. Ein Jahr zuvor waren es noch 2,4 Millionen Neuabschlüsse gewesen, wie der Verband der Privaten Bausparkassen am Montag mitteilte. Auch die Bausparsumme der Neuverträge ging um fast 11 Prozent von 62,8 auf rund 56 Milliarden Euro zurück. Die Baugeldauszahlungen reduzierten sich von 31 Milliarden Euro in 2008 auf rund 25 Milliarden Euro. „Wer Angst um seinen Arbeitsplatz oder sein Einkommen hat, wartet lieber erst mal ab, bevor er langfristig Geld spart oder investiert“, sagte Verbandschef Andreas Zehnder. (…) Für dieses Jahr rechnet der Verband mit Impulsen durch die neue Eigenheimrente. Großes Potenzial werde auch darin gesehen, dass es vor allem bei älteren Wohnungen noch einen hohen Modernisierungsbedarf gebe.
(Süddeutsche Zeitung, 2. Februar 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
Vor allem dürften jedoch Finanz- und Wirtschaftskrise das Neugeschäft verhagelt haben. „Wer Angst um seinen Arbeitsplatz hat, wartet lieber erst mal ab, bevor er langfristig Geld spart oder investiert“, sagte Verbandssprecher Nothaft.
(DIE WELT, 28. Januar 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
Mit Erbbaurecht kann man Geld sparen – das Geld für den Grundstückskauf. (…) Der Verband der Privaten Bausparkassen geht davon aus, dass Baugrund oft die Hälfte der Baukosten ausmacht. Um Geld zu sparen, biete es sich daher an, statt eines Kaufvertrages einen Pachtvertrag nach Erbbaurecht zu unterschreiben. (…) „Ein Erbbaurecht läuft je nach Absprache und Vertrag 50 bis maximal 99 Jahre“, erläutert Alexander Nothaft vom Verband: „Dafür zahlt der Bauherr jährlich Pachtzins, zwischen drei und fünf Prozent des Grundstückswertes“.
(Berliner Morgenpost, 27. Januar 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
Der finanzielle Vorteil durch eigene vier Wände kann im Alter erheblich sein, heißt es etwa beim Bundesverband der Privaten Bausparkassen (Berlin). Durchschnittlich 530 Euro Miete lassen sich nach heutiger Datenlage sparen, hat das Statistische Bundesamt für den Verband errechnet – das sind etwa ein Drittel der Netto-Einnahmen eines Rentnerhaushalts.
(Berliner Morgenpost, 6. Januar 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
(…) „Wohn-Riester – Die neue Dimension der Altersvorsorge“ heißt eine neue Broschüre vom Verband der Privaten Bausparkassen. Sie beschreibt, unter welchen Bedingungen man mit Hilfe der neuen staatlichen Förderung eine Immobilie erwerben kann, sie vergleicht Renten-Riester und Wohn-Riester und beziffert, wie viel Geld durch die staatliche Beteiligung gespart werden kann und nimmt dem künftigen Riester-Häuslebauer schließlich die Angst vor dem Fiskus.
(Berliner Morgenpost, 2. Januar 2010)
----------------------------------------------------------------------------------------
(…) Man sollte etwa energetische Grundsanierungen zulassen. Alles redet über Kopenhagen. Dabei fängt Klimaschutz im Haus an. (…) 20 Millionen Häuser warten darauf, saniert zu werden. Bis zu 80 Prozent Energie könnte hier eingespart werden. Die Menschen sorgen sich um ihre Altersvorsorge und das Klima. Warum verbinden wir nicht beides?
(Handelsblatt, 21. Dezember 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Deshalb fordert die Branche nun die Bundesregierung auf, die als Wohn-Riester bekannt gewordene Eigenheimrente wie im Koalitionsvertrag versprochen zu vereinfachen und auszuweiten. So verweist der Verband der privaten Bausparkassen (VDPB) auf die Klimaschutzdiskussion und verlangt, dass auch die Wärmedämmung oder der Einbau besserer Heizungen in die Förderung einbezogen werden (s. Interview). (…) Die Bausparkassen hatten noch im vergangenen Jahr ihr zweitbestes Ergebnis erzielt und mit 3,9 Mio. Verträgen einen Bausparsumme von 99 Mrd. Euro hereingeholt. (…) „Das liegt zwar acht Prozent unter dem Vorjahreswert, aber etwa auf dem Niveau von 2007. Und das trotz der Finanzkrise“, sagt Verbandschef Andreas Zehnder. Er spricht von einer Normalisierung des Geschäfts nach dem Ausnahmejahr 2008.
(Handelsblatt, 21. Dezember 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Eigenheimbesitzer, die modernisieren wollen, brauchen oft nur einen kleinen Kredit. Dabei gibt es jetzt für sie eine Erleichterung: Bausparkassen können bei einem Modernisierungsdarlehen bis 30.000 Euro künftig auf die Absicherung durch ein Grundpfandrecht verzichten. (…) Alexander Nothaft, Sprecher des Verbandes der Privaten Bausparkassen: „Auch ein ungesichertes Darlehen kann aber nur gewährt werden, wenn der Kreditnehmer in der Lage ist, Zins und Tilgung zu tragen. Seine Bonität wird geprüft.“
(Berliner Morgenpost, 25. November 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Der finanzielle Vorteil durch eigene vier Wände kann im Alter erheblich sein, heißt es etwa beim Bundesverband der Privaten Bausparkassen (Berlin). Durchschnittlich 530 Euro Miete lassen sich nach heutiger Datenlage sparen, hat das Statistische Bundesamt für den Verband errechnet – das sind etwa ein Drittel der Netto-Einnahmen eines Rentnerhaushalts.
(DIE WELT, 24. November 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Die Sparneigung der Deutschen hat in der schwersten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit zugenommen. Nur noch 14 Prozent wollen künftig weniger Geld beiseitelegen als bisher. Vor einem Jahr wollten das noch 16 Prozent tun, wie es in einer am Montag veröffentlichten repräsentativen Umfrage im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen hieß. TNS Infratest hatte dafür mehr als 2000 Bürger über 14 Jahren befragt. Die Mehrheit will demnach künftig genauso viel sparen wie bisher. (…) „Die Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung führt aktuell noch nicht dazu, dass am Sparen gespart wird“, sagte Verbandschef Andreas Zehnder. Die Sparmotive haben sich allerdings deutlich verändert: Die Altersvorsorge eroberte mit einem Zuwachs von 59 auf 63 Prozent ihren alleinigen Spitzenplatz zurück.
(Süddeutsche Zeitung, 17. November 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Eigenheimbesitzer, die modernisieren wollen, brauchen oft nur einen kleinen Kredit. Dabei gibt es jetzt für sie eine Erleichterung: Bausparkassen können bei einem Modernisierungsdarlehen bis 30.000 Euro künftig auf die Absicherung durch ein Grundpfandrecht verzichten. (…) Alexander Nothaft, Sprecher des Verbandes der Privaten Bausparkassen: „Auch ein ungesichertes Darlehen kann aber nur gewährt werden, wenn der Kreditnehmer in der Lage ist, Zins und Tilgung zu tragen. Seine Bonität wird geprüft.“
(Berliner Morgenpost, 15. November 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Der finanzielle Vorteil durch die eigenen vier Wände kann im Alter erheblich sein, heißt es etwa beim Bundesverband der Privaten Bausparkassen (Berlin). Durchschnittlich 530 Euro Miete lassen sich nach heutiger Datenlage sparen, hat das Statistische Bundesamt für den Verband errechnet – das sind etwa ein Drittel der Netto-Einnahmen eines Rentnerhaushalts.
(DIE WELT, 14. November 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Die Quelle Bausparkasse will keine neuen Kunden mehr aufnehmen. (…) Das bedeutet das schleichende Aus für die Bausparkasse, die in Not geraten sei, weil die Banken wegen der Nähe zur Schickedanz-Familie und der Arcandor-Quelle-Pleite bei der Refinanzierung gestreikt hatten, schreibt das Blatt. Die Kunden mit ihren zuletzt 93.000 Bausparverträgen brauchten sich aber keine Sorge zu machen. (…) Der Verband der privaten Bausparkassen ist über die Beteiligungsgesellschaft Domus seit einem Monat Eigentümer der Quelle Bausparkasse. Die Branche hatte sich dazu entschlossen, das Institut aufzufangen, um einen Imageschaden für das in Deutschland populäre Bausparen zu vermeiden.
(Financial Times Deutschland, 10 November 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Den Bestandskunden raten Verbraucherschützer zur Besonnenheit. Durch die Übernahme der Bausparkasse durch den Branchenverband seien die Einlagen sicher, sagt Arno Gottschalk von der Verbraucherzentrale Bremen.
(Süddeutsche Zeitung, 10. November 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Die vom Branchenverband übernommene Quelle Bausparkasse wird abgewickelt. (….) Der Verband der privaten Bausparkassen ist über die Beteiligungsgesellschaft Domus seit einem Monat Eigentümerin der Quelle Bausparkasse, die zuvor Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz und weiteren Familienmitgliedern gehört hatte. Die Branche hatte das Institut letztlich aufgefangen, um einen Imageschaden für das in Deutschland populäre Bausparen zu vermeiden.
(Handelsblatt, 9. November 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Der Wohn-Riester belebt das Geschäft aller Bausparkassen. Noch ist der Anteil am Neugeschäft aber klein. Der Verband der privaten Bausparkassen schätzt ihn auf sieben Prozent.
(Handelsblatt, 9. November 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
In der Finanzkrise entdecken viele wieder den Wert von Sachvermögen. Viele haben Angst vor einem Inflationsschub. Die eigene Immobilie rechnet sich jedoch auch ganz unabhängig von solchen Überlegungen. (Artikel von Andreas J. Zehnder, Vorstandsvorsitzender, Verband der Privaten Bausparkassen e.V., Berlin)
(FAZ, 4. November 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Generell sind Bausparverträge äußerst flexibel: „Nach Absprache bei Vertragsschluss kann die Bausparsumme auch später noch erhöht oder der Vertrag in mehrere kleinere geteilt werden“, erklärt Alexander Nothaft vom Verband der privaten Bausparkassen. Außerdem dürfen jederzeit Sondertilgungen geleistet werden. Auch die Sparphase kann sehr individuell gestaltet werden.
(VDI-Nachrichten, 23. Oktober 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Die Bausparkassen, Marktführer im Wohn-Riester-Bereich, sehen große Chancen. „Das Interesse potenzieller Bauherren ist groß“, sagt Alexander Nothaft vom Verband der Privaten Bausparkassen. Ende August standen bereits 200.000 vereinbarte, aber noch nicht eingelöste Neuverträge in den Büchern, „zum Jahresende dürfte damit zumindest die 300.000er-Marke in Reichweite liegen“, meint Nothaft.
(Der Tagesspiegel, 12. Oktober 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Bei so vielen Unsicherheiten neigen Banken oft dazu, so hohe Sicherheitspuffer einzurechnen, dass sie am Ende nur maximal die Hälfte des Verkehrswertes zur Verrentung ansetzen. „Am Ende bekommt der Besitzer nur 150 oder 200 Euro Rente, das lohnt sich für ihn nicht“, sagt Alexander Nothaft vom Verband der Privaten Bausparkassen.
(FAZ am Sonntag, 4. Oktober 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Durch die verschärften Regeln für den Finanzsektor als Konsequenz aus der Krise befürchten die Bausparkassen allerdings Nachteile. Der geschäftsführende Direktor der Europäischen Bausparkassenvereinigung, Andreas J. Zehnder, wandte sich scharf gegen die Absicht, die Eigenkapitalhinterlegung von Hypothekarkrediten zu verschärften. Dadurch würden sich Hypothekarkredite stark verteuern. In Österreich, Deutschland, Frankreich oder Tschechien gebe es für die Baufinanzierung sicherheitsorientierte und bewährte Systeme. Es sei nicht einzusehen, dass man für Fehler, die im angelsächsischen Raum passiert seien, bezahlen solle, betonte Zehnder.
(Salzburger Nachrichten, 3. Oktober 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Viele Menschen würden gerne in den Kauf oder Bau einer Wohnimmobilie investieren, so VdPB-Vorstandsvorsitzender Andreas J. Zehnder. Die Politik müsse diese Absichten stärker unterstützen. „Der Wohn-Riester kann kurzfristig nur unzureichende Impulse liefern. Die zeitliche Lücke sollte am besten mit einer Starthilfe für junge Baufamilien, die ihnen Mut macht, die normalerweise größte Investition im Leben zu stemmen, überbrückt werden“, forderte Zehnder im gerade erschienenen Verbands-Jahrbuch 2009.
(Immobilien-Zeitung, 1. Oktober 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Dabei verzeichnen die 25 Bausparkassen mit Auszahlungen von 40,6 Milliarden Euro einen Zuwachs von 15,7 Prozent; sie kommen damit auf den Spitzenplatz und einen Marktanteil von 30,2 Prozent, berichtet der Verband der Privaten Bausparkassen. Verbandschef Andreas J. Zehnder: „Der Wohnungsneubau ist zwar auf einen Nachkriegstiefststand. Dennoch investieren die Menschen in den Werterhalt der eigenen vier Wände.“ Innerhalb der Bausparbranche entfallen nach Verbandsangaben drei Viertel der Auszahlungen auf die privaten Bausparkassen, die 2008 die Rekordsumme von 30,8 Milliarden Euro ausgezahlt hatten – ein Plus von 18,5 Prozent.
(Berliner Morgenpost, 30. September 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
„Die Zahl neugebauter Wohnungen ist zwar auf den tiefsten Stand der Nachkriegszeit gefallen. Dennoch investieren die Menschen in den Werterhalt der eigenen vier Wände“, sagt Verbandsvorsitzender Andreas Zehnder. Vor allem energetische Sanierungen stünden oben an. Auch der altersgerechte Umbau von Häusern und Wohnungen liege im Trend.
(Financial Times Deutschland, 17. September 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Das Ergebnis der Umfrage bestätigt damit Befürchtungen von Banken und Bausparkassen. Sie hatten von Anfang an kritisiert, die Wohn-Riester-Förderung sei viel zu kompliziert, um breite Akzeptanz zu finden. (…) Anders als die Banken verzeichnen Bausparkassen eine rege Nachfrage nach Riester-geförderten Bausparverträgen. (…) „Ein Riester-Bausparvertrag kann jederzeit in einen herkömmlichen Riester-Vertrag mit monatlicher Rentenzahlung im Alter umgewandelt werden“, erläutert Alexander Nothaft, Leiter Kommunikation beim Verband der Privaten Bausparkassen: „Riester-Bausparer sichern sich die staatliche Förderung und langfristig kalkulierbare niedrige Zinsen für den Fall eines Immobilienerwerbs – ohne zum Kauf gezwungen zu sein.“
(DIE WELT, 9. September 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Die Quelle Bausparkasse soll schon bald einen, beziehungsweise mehrere neue Eigentümer haben. Die Mitglieder des Verbandes der Privaten Bausparkassen wollen das Institut „sehr rasch“ übernehmen, wie Verbandssprecher Alexander Nothaft gestern bestätigte. Der Quelle Bausparkasse ist ihr prominenter Name zum Verhängnis geworden. (…) Der Verkauf ihres 41-prozentigen Anteils an der Quelle Bausparkasse könnte ihr nach Angaben des Magazins Focus rund fünf Millionen Euro in die Kasse spülen. Insgesamt soll der Kaufpreis für 100 Prozent bei zwölf Millionen Euro liegen. Das wollte Verbandssprecher Nothaft weder bestätigen noch dementieren. Er sagte jedoch, die Quelle Bausparkasse „ist werthaltig“. Und: „Das Unternehmen wird nicht für den symbolischen Euro verkauft“.
(Nürnberger Zeitung, 8. September 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Die 93.000 Kunden der durch die Arcandor-Insolvenz in Not geratenen Quelle Bausparkasse können aufatmen. Das Institut wird von einer Auffanggesellschaft der übrigen 14 Mitglieder des Verbands der Privaten Bausparkassen (VPB) übernommen. Die Quelle Bauspar AG ist zwar gesellschaftsrechtlich unabhängig von dem insolventen Handels- und Touristikkonzern. Dennoch waren Banken nicht mehr bereit, Refinanzierungen für die von der Bausparkasse vergebenen Hypothekendarlehen zu stellen. „Durch diesen Schritt stellen wir sicher, der externe Institute der Quelle Bauspar AG weiterhin Kredite gewähren“, sagte VPB-Sprecher Alexander Nothaft.
(DIE WELT, 8. September 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Die in Not geratene Quelle Bausparkasse soll von den 14 anderen privaten Bausparinstituten gerettet werden. Sie wollen eine Auffanggesellschaft gründen, um die Quelle Bausparkasse von einem Zusammenbruch zu bewahren. (…) Die Namensgleichheit und die Eigentümerfamilie genügten, um den Ruf des Instituts zu ruinieren. „Die Banken waren spürbar verunsichert und haben keine Kredite mehr zur Refinanzierung gegeben“, sagt Alexander Nothaft, Sprecher des Bundesverbandes der privaten Bausparkassen. Auch Neukunden seien ausgeblieben. (…) Mit der Übernahme bleiben alle Verträge der Quelle Bausparer gültig. Im Fall einer Pleite wären die Spareinlagen durch die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken bis zu 50.000 Euro geschützt. Darüber hinaus sind Quelle Bauspareinlagen in unbegrenzter Höhe durch den Bausparkassen-Einlagensicherungsfonds geschützt. (…) Auch alle aufgelaufenen Zinsen wären garantiert. Nur der Darlehensanspruch wäre bei einer Pleite nicht gesichert gewesen.
(Stiftung Warentest, 4. September 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Rettung für die strauchelnde Quelle Bausparkasse: Die 14 anderen privaten Bauspar-Institute sind dazu bereit, das Institut zu übernehmen. (…) Doch das Institut trägt eben den gleichen Namen und gehört zu 41 Prozent der Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz; zwei weitere Anteilseigner, die zusammen 50 Prozent halten, gehören zum Familienkreis. Grund genug für die Banken, mit der Kreditvergabe an die Bausparkasse zu zögern: Die Namen Quelle und Schickedanz wirkten im Augenblick „wie Gift“, hieß es im Umfeld des Unternehmens. (…) Laut Branchenverband ist noch nie in der Geschichte Deutschlands eine Bausparkasse pleite gegangen. (…) Die Quelle Bausparkasse ist ein Ausnahmefall. Es war der Schickedanz-Faktor, der das Institut an den Rand des Ruins getrieben hat. „Grundsätzlich ist die Pleitegefahr bei Bausparkassen extrem gering“, sagt Thomas Hentschel von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen“, „denn der Gesetzgeber untersagt ihnen riskante Investments am Kapitalmarkt“. Daher haben Deutschlands Bausparkassen auch unter der Finanzkrise bisher kaum gelitten.
(Süddeutsche Zeitung, 4. September 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Die Probleme bei der Quelle Bauspar AG waren nach Angaben des Branchenverbands entstanden, weil sich das Institut angesichts eines Vertrauensverlusts nicht mehr ausreichend am Kapitalmarkt refinanzieren konnte. Die Schwierigkeiten seien erst mit der Arcandor-Pleite aufgetreten, mit dem klassischen Bauspargeschäft habe die Krise nichts zu tun.
(Focus Online, 4. September 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Die im Zuge der Arcandor-Pleite ins Straucheln geratene Quelle Bausparkasse schlüpft unter das Dach des Branchenverbands. Das Institut werde in eine neu gegründete Gesellschaft überführt, die von allen anderen privaten Bausparkassen getragen wird. Für die 90.000 Kunden habe das keine Auswirkung. Die Guthaben seien in voller Höhe gesichert, der Anspruch auf Baudarlehen bestehe unverändert.
(Berliner Zeitung, 4. September 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Im Zuge der Pleite des Handelskonzerns Arcandor ist auch die Quelle Bausparkasse in eine ernste Schieflage geraten. Um einen Zusammenbruch zu vermeiden, arbeitet der Branchenverband der privaten Bausparkassen derzeit an einer Sanierungslösung. In den kommenden Tagen wird mit einer Lösung gerechnet. Finanzkreisen zufolge ist die Finanzaufsicht BaFin informiert.
Ein Eigentümerwechsel sei nicht ausgeschlossen, sagte ein Sprecher des Verbands der Privaten Bausparkassen gestern. (…) Mit 0,2 Prozent Marktanteil ist die Quelle Bausparkasse ein sehr kleiner Spieler auf dem milliardenschweren Bausparmarkt. Die Bausparkassen sind bislang unbeschadet durch die Finanzkrise gekommen, da sie in ihrem Kerngeschäft kaum Berührung mit dem Kapitalmarkt haben.
(Handelsblatt, 3. September 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Bausparkassen erleichtern Eigenheimbesitzern derzeit den Zugang zu Krediten für Modernisierungsvorhaben. Bei Darlehen bis zu 30.000 Euro verzichten immer mehr dieser Institute auf Absicherung durch ein Grundpfandrecht. Dadurch verbilligen sich auch die Finanzierungskosten für die Kunden. (…) Bausparkassen bedienen sich bei der Kreditvergabe aus den Einlagen ihrer Bausparer. „Bei Blankodarlehen werden deshalb in jedem Fall sorgfältige Bonitätsprüfungen vorgenommen, um den Schutz der Bauspareinlagen sicherzustellen“, sagt Alexander Nothaft, Sprecher des Verbands der Privaten Bausparkassen. „Ein unbesicherter Kredit wird nur gewährt, wenn der Schuldner aufgrund seiner finanziellen Situation in der Lage ist, Zins und Tilgung zu bedienen.“
(DIE WELT, 1. September 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Bei den privaten Bausparkassen in Deutschland gibt es 19,2 Millionen Verträge über eine Bausparsumme von 488,9 Milliarden Euro. Die Summe je Einwohner betrug Ende letzten Jahres 5955 Euro. Dies ist gegenüber 2007 ein Plus von 77 Euro, wie der Verband der privaten Bausparkassen in Berlin berichtete. Die höchste Bausparsumme je Einwohner verzeichnete das Land Baden-Württemberg mit 8073 Euro.
(Stuttgarter Nachrichten, 28. August 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Der Bausparvertrag ist für eigene vier Wände beliebt. Was aber macht man mit dem Vertrag, wenn sich Kaufpläne ändern? „Wer seinen Bausparvertrag nicht selbst zur Finanzierung braucht, kann ihn an Angehörige weitergeben“ sagt Alexander Nothaft (Verband der Privaten Bausparkassen). Der Übertragung müsse zwar die Bausparkasse zustimmen; Probleme gebe es aber in der Regel nicht.“
(Berliner Morgenpost, 26. August 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Angesichts der zahlreichen Sondereffekte stellt sich die Frage, ob es sich bei der Renaissance des Bausparens lediglich um ein temporäres, von externen Faktoren getriebenes Comeback handelt. Dies verneint Andreas J. Zehnder, Vorstandsvorsitzender des Verbands der Privaten Bausparkassen, Berlin. „Aus Sicht der Kunden waren wir nie vom Markt weg. Das belegt zum Beispiel die Bausparsumme im Bestand. Die ist in den letzten 20 Jahren kontinuierlich gewachsen – auf deutlich über 500 Milliarden Euro.“ (…) Zehnder glaubt jedenfalls an die vertriebliche Sogkraft der heilen Bausparwelt: „Wer den Kunden überzeugt, bindet ihn mit der Baufinanzierung langfristig an sich. Das schafft Cross-Selling-Chancen. Außerdem ist jeder Vertrieb gut beraten, die Wünsche der Kunden ernst zu nehmen. Und die eigenen vier Wände stehen auf der Wunschliste ganz oben.“
(Cash, 24. August 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Oberstes Ziel der Deutschen ist die Altersvorsorge. Dieses Sparmotiv hat in der aktuellen Sommerumfrage im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen binnen Jahresfrist sogar noch um 7 Prozentpunkte auf 62,1 % zugelegt. (…) Das Sparziel Wohneigentum wies die größte Steigerung mit 8 Prozentpunkten auf 49,3 % aus. Immerhin konnte auf Platz 4 (siehe Grafik) das Sparziel Kapitalanlage einen Anstieg um 2 Prozentpunkte auf 35,6 % verzeichnen. Andreas Zehnder, Vorstandsvorsitzender des Verbandes, folgert daraus, dass die große Verunsicherung, die im Sommer und Herbst 2008 spürbar war, zu keinem nachhaltigen Vertrauensverlust in die Finanzwirtschaft geführt habe. Seiner Beobachtung nach hätten sich „die Gemüter beruhigt“. Altersvorsorge und Wohneigentum blieben als Sparmotiv Klassiker. Konsumverzicht sei zumindest derzeit kein Thema.
(Börsen-Zeitung, 12. August 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Auch für normale Baufinanzierungen sind Regelverschärfungen angedacht. Die EU-Kommission fordert europaweit einheitliche Beleihungsgrenzen und verschärfte Eigenkapitalunterlegungen bereits ab einem Beleihungswert von 50 Prozent. „Damit würde sich der normale Hypothekarkredit für den europäischen Verbraucher drastisch verteuern, weil viele Banken gezwungen wären, dies in den Konditionen weiterzugeben“, kritisiert Andreas Zehnder, Geschäftsführer der Europäischen Bausparkassenvereinigung.
(Financial Times Deutschland, 31. Juli 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Bei den Bausparkassen trifft der Kommissionsvorstoß auf heftigen Widerstand. Brüssel fordere in dem Dokument unter anderem europaweit einheitliche Beleihungsgrenzen und verschärfte Eigenkapitalunterlegungen bereits ab einem Beleihungswert von 50 %. „Damit würde sich jedoch der normale Hypothekarkredit für den europäischen Verbraucher drastisch verteuern, weil viele Banken gezwungen wären, dies in den Konditionen weiterzugeben“, führte der Geschäftsführende Direktor der Europäischen Bausparkassenvereinigung, Andreas Zehnder, aus. Die Vorschläge der Kommission seien „überstürzt und überzogen“. Die EU-Behörde handele nach dem Rasenmäherprinzip. Dies sei unverhältnismäßig, „weil sie nicht ausreichend zwischen stabilen und instabilen Baufinanzierungssystemen unterscheidet“, so Zehnder weiter.
(Börsen-Zeitung, 30. Juli 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Von der Zurückhaltung der Banken profitieren die Bausparkassen. Sie stellen den Großteil der Finanzierungen für Käufer kleinerer Wohnungen. „Bei Bausparkassen gelten immer die gleichen Zinssätze – egal, ob der Kunden einen Kredit über 10.000 oder 120.000 Euro aufnimmt“, erklärt Andreas Zehnder, Vorstandsvorsitzender des Verbands der Privaten Bausparkassen.
(DIE WELT, 22. Juli 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Die „Altersvorsorge“ nimmt wieder die Spitzenposition der wichtigsten Sparziele der Bundesbürger ein. Zulegen konnte auch das „Wohneigentum“. Bei der geplanten Geldanlage bestätigt sich der Trend zur Sicherheit. Dies zeigt die zum 35. Mal im Frühjahr 2009 von TNS Infratest, Bielefeld, im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen durchgeführte Umfrage zum Sparverhalten der Bundesbürger. Interviewt wurden 2000 Bundesbürger. „Offensichtich wurde die Finanzkrise von der Bürgern, im Frühjahr 2009 noch nicht so bedrohlich wahrgenommen; sie reagierten moderat und überlegt“, sagt der Vorstandsvorsitzende Andreas J. Zehnder. „Die Altersvorsorge gilt als Muss und die Immobilie als Sachwert wird immer attraktiver.“ (…) Gefragt wurde auch nach den geplanten Geldanlagen. (…) Zu den Gewinnern zählt weiterhin der Bausparvertrag mit einem Anstieg von mehr als vier Prozent auf 26,7 Prozent.“
(Süddeutsche Zeitung, 10. Juli 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Die Deutschen legen in der Krise wieder mehr Geld für ihre Altersvorsorge zurück. Konsum ist das zweite Sparziel, gefolgt vom Wohneigentum, wie der Verband der Privaten Bausparkassen gestern mitteilte. Einer aktuellen Studie von TNS Infratest in Bielefeld zufolge nannten zwei Drittel der Befragten die Altersvorsorge als erstes Sparmotiv, acht Prozentpunkte mehr als im Herbst des vergangenen Jahres.
(Berliner Zeitung, 2. Juli 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Interview Bausparkassen-Chef Andreas Zehnder: (…)„Wohn-Riester war ein großer Schritt, hilft aber nur langfristig; so ist das Programm auch konzipiert. Kurzfristig gehen davon keine Impulse für die Nachfrage aus. Am besten wäre eine Starthilfe für junge Familien. Das würde die Konjunktur anfeuern. (…) Ich denke da an einen Investitionszuschuss – entweder als festen Euro-Betrag oder prozentual zum Investitionsvolumen. Konjunkturpolitisch wäre das kein Strohfeuer, weil die Baufamilien langfristig eine Menge eigenes Geld mobilisieren. Im Übrigen würde davon, im Gegensatz zur Abwrackprämie für Autos, hauptsächlich die heimische Wirtschaft und das heimische Handwerk profitieren.“
(Frankfurter Rundschau, 19. Juni 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Die Mitgliederversammlung des Verbandes der Privaten Bausparkassen hat Andreas J. Zehnder als Vorstandsvorsitzenden wiedergewählt. (…). Zugleich wurden auch die übrigen Mitglieder des Verbandsvorstandes bestätigt: Hans-Joachim Gasda, Vorstandsvorsitzender des BHW Bausparkasse, Michael Hoffelder, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank Bauspar, Matthias Lechner, Vorstandschef der Wüstenrot Bausparkasse, Ehrhard Steffen, Vorstandsmitglied der Bausparkasse Schwäbisch Hall, und Peter Ulrich, Sprecher des Vorstands der Bausparkasse Mainz.
(Börsen-Zeitung, 23. Mai 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Mittelbayerische Zeitung: Herr Zehnder, Bausparen – wie uncool, mögen junge Leute sagen. Hat das Sparen für die eigenen vier Wände in Zeiten der Finanzkrise dennoch oder gerade Konjunktur?
Zehnder: Uncool war gestern. Das scheinbar langweilige und oft belächelte Bausparen hat durch die Finanzkrise eindeutig neuen Charme gewonnen - auch in den Augen junger Leute. Heute punkten wir mit Sicherheit. Die Menschen haben genug von Produkten, deren Rendite nur den Hirnen von Finanzhasardeuren entspringt.
Mittelbayerische Zeitung: In den USA haben faule Immobilienkredite die schlimmste Finanzkrise seit 80 Jahren ausgelöst. Wie sicher ist Bausparen in Deutschland?
Zehnder: Absolut sicher. Denn das Bausparsystem ist ein geschlossener Spar- und Finanzierungskreislauf. Im Gegensatz zu Hypothekendarlehen refinanzieren wir uns nicht über den Kapitalmarkt, sondern über die Einzahlungen der Bausparer in einen gemeinsamen Topf. Diese Systemsicherheit, die zudem mit Zinssicherheit verbunden ist, kann sonst niemand in die Waagschale werfen.
Mittelbayerische Zeitung: Haben die privaten Bausparkassen eigentlich „Lehrgeld“ zahlen müssen, d.h. Verluste zu beklagen, weil sie mit Schrottpapieren, Derivaten etc. gehandelt haben?
Zehnder: Nein. Von Gesetz wegen dürfen wir gar nicht mit Aktien zocken oder Währungsgeschäfte machen. Auch strukturierte Wertpapiere, die mit faulen Krediten hinterlegt sind – „Giftmüll“ sagt man heute dazu - sind für Bausparkassen tabu.
Mittelbayerische Zeitung: Betrachtet man allein das Wohneigentum, ist Deutschland immer noch in Ost und West, Nord und Süd geteilt. Warum ist Miete zahlen im Osten oder Norden so viel spannender als im Süden?
Zehnder: Ein schwäbischer Kabarettist hat mal gesagt: Der Schwabe existiert, wenn er im Grundbuch steht. Neben kulturellen Unterschieden – im Süden gehört der Bausparvertrag zum Leben dazu – zählen aber natürlich auch harte Fakten. Die Menschen wägen ab, was für sie günstiger ist: Mieten oder Kaufen. Der Osten holt jedoch auf: Brandenburg und Thüringen haben mittlerweile eine höhere Wohneigentumsquote als Nordrhein-Westfalen.
Mittelbayerische Zeitung: Haben Sie schon ein Dankesschreiben an Horst Seehofer abgeschickt?
Zehnder: Sie meinen wegen seines Vorstoßes zu einer Art neuen Eigenheimzulage….
Mittelbayerische Zeitung: Der CSU-Chef will immerhin die 2006 abgeschaffte Eigenheimzulage nach der Bundestagswahl neu beleben…
Zehnder: …und räumt damit indirekt ein, dass deren Abschaffung ein politischer Fehler war. Jetzt legt er den Finger in die Wunde. Das war auch höchste Zeit. Denn das neue Nachkriegstief im Wohnungsbau ist ein Alarmzeichen.
Mittelbayerische Zeitung: Warum soll der Staat überhaupt Steuergelder zur Förderung privaten Wohneigentums ausgeben, wo die Bevölkerung doch abnimmt?
Zehnder: Erstens steigt bis 2020 die Zahl der privaten Haushalte um etwa eine Million. 2040 wird sie nach Schätzungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, DIW, immer noch höher liegen als heute. Erst für 2050 wird ein Rückgang um 500.000, bezogen auf 2007, vorausgesagt. Solange will die Politik hoffentlich nicht warten, zumal selbst kleine Anreize, das sehen wir bei der Wohnungsbauprämie, große Wirkungen entfalten können. Einfach, weil eine Menge eigenes Geld in die Hand genommen wird. Ich plädiere deshalb für eine noch stärkere Förderung gerade junger Familien, die die große Investition in eigene vier Wände stemmen wollen. Das ist konjunkturpolitisch eben kein Strohfeuer, sondern rechnet sich für die Baufamilie, den Steuerzahler und die Gesellschaft. Im Übrigen profitieren davon, im Gegensatz zur Abwrackprämie, hauptsächlich die inländische Wirtschaft und das regionale Handwerk.
Mittelbayerische Zeitung: Reicht der Wohn-Riester nicht aus?
Zehnder: Der Wohn-Riester war ein wichtiger Schritt, weil damit die Immobilienrente endlich der Geldrente gleichgestellt wurde. Dafür haben wir lange gekämpft. Leider konnten wir die Politik noch nicht davon überzeugen, auf die nachgelagerte Besteuerung zu verzichten, die das Produkt unnötig kompliziert. Wir hatten dazu ein eigenes Modell entwickelt – „Sofa“, das stand für „Sofort ohne Finanzamt“. Keine Steuer, dafür „nur“ 80 Prozent Förderung war unsere Idee. Wer weiß, vielleicht ist hier ja das letzte Wort noch nicht gesprochen.
Mittelbayerische Zeitung: Betreibt Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee überhaupt noch Eigenheimförderung oder hat er die nicht längst an die KfW abgeschoben?
Zehnder: Ja. Das ist leider auch unser Eindruck. Im eigentlich zuständigen Ministerium fristet die Wohnungspolitik mittlerweile nur noch ein Schattendasein – sicher auch zum Leidwesen engagierter Beamter, die den hohen sozialen Wert der eigenen vier Wände kennen. .
Mittelbayerische Zeitung: Mit Blick auf die Bundestagswahl, welches ist die Partei der Häuslebauer in Deutschland?
Zehnder: Das wüsste ich auch gerne. Noch sind die Wahlprogramme nicht fertig. Wenn Seehofer erreicht, dass die anderen Parteien seinem Vorstoß folgen, hätte der bauwillige Wähler, und das sind Millionen, zumindest in diesem Punkt die Qual der Wahl.
(Mittelbayerische Zeitung, 20. Mai 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Andreas J. Zehnder, Chef des Verbands der Privaten Bausparkassen, fügt hinzu: „Jeder, der jetzt baut oder künftig bauen will, wird nach dem Wohn-Riester fragen.“
(Süddeutsche Zeitung, 8. Mai 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Und Sicherheit ist derzeit Kriterium Nummer 1 beim Sparen. Hinzu kommt: „In unsicheren Zeiten sind die eigenen vier Wände offenkundig die solidere Investition“, sagt Alexander Nothaft vom Verband der Privaten Bausparkassen.
(Börsen-Zeitung, 2. Mai 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Das gute Geschäft ist vor allem auf das gestiegene Sicherheitsbedürfnis der Anleger zurückzuführen. „Die Sicherheit des Bausparens steht bei den Kunden hoch im Kurs“, ist sich Andreas J. Zehnder, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Privaten Bausparkassen, sicher.
(Süddeutsche Zeitung, 30. April 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Rund 90 Prozent dieser Verträge, so heißt es in Finanzkreisen, seien dabei auf die Bausparkassen entfallen. Diese bieten nicht nur Wohn-Riester-Darlehen an, mit denen Familien sofort den Immobilienerwerb mit staatlichen Zuschüssen finanzieren können, sondern auch Riester-Bausparverträge, bei denen bereits die Kapitalbildung von der Bundesregierung gefördert wird. „Die Bausparkassen befinden sich bei Wohn-Riester in der Pole-Position“, fühlt sich Alexander Nothaft, Leiter Kommunikation beim Verband der Privaten Bausparkassen, an den Platz 1 bei Automobilrennen erinnert.
(DIE WELT, 25. April 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Nach einer Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der Privaten Bausparkassen gewinnen die eigenen vier Wände vor allem für junge Menschen wieder an Reiz: Danach wollen 15 Prozent aller Mieter zwischen 20 und 40 Jahren innerhalb der nächsten fünf Jahre ein neues Haus bauen oder eine neue Wohnung kaufen., in der Einkommensklasse von mehr als 3000 Euro netto sind es sogar 23 Prozent. Diese Werte seien „ein ermutigendes Signal“, betonte der Vorsitzende des Verbandes, Andreas J. Zehnder. Allerdings sei zwei Dritteln der Mieter die wirtschaftliche Lage im Moment zu unsicher, um sich eine eigene Immobilie anzuschaffen.
(Der Tagesspiegel, 20. April 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Hoffnung für den Wohnungsbau: 15 Prozent der 20- bis 40-jährigen Mieter erwägen, innerhalb der nächsten fünf Jahre ein neues Haus zu bauen oder eine Wohnung zu kaufen. Bezogen auf alle Mieter ist es jeder Zehnte. Im Westen Deutschlands sind es elf Prozent, im Osten allerdings nur sieben Prozent. Das sind die Ergebnisse einer Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen. „Der Wunsch der Jüngeren ist für den Wohnungsbau ein ermutigendes Signal“, sagte Verbandschef Andreas Zehnder. Als Hürden für den Immobilienerwerb nannten 81 Prozent der Befragten fehlendes Eigenkapital, 46 Prozent glaubten zudem, dass sie bei der Bank keine Finanzierung bekommen würden. Für 64 Prozent der Mieter ist die wirtschaftliche Entwicklung zu unsicher. Jedem Zweiten ist auch sein Arbeitsplatz nicht sicher genug. Eine überdurchschnittliche Bereitschaft zum Eigenheimerwerb zeigt sich nach den Erhebungen ab einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von 2000 Euro: In der Einkommensklasse 2000 bis unter 3000 Euro haben 13 Prozent diesen Wunsch, in der Einkommensklasse über 3000 Euro 23 Prozent. Mit steigendem Einkommen nimmt der Anteil der Bausparer zu. Im Durchschnitt hat jeder dritte Mieter einen Vertrag.
(DIE WELT, 11. April 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Jeder zehnte Mieter will innerhalb der nächsten fünf Jahre ins Eigentum; unter den 20- bis 40-jährigen Mietern liegt der Anteil etwas höher bei 15 %. Das ergab eine vom Verband der Privaten Bausparkassen in Auftrag gegebene Forsa-Umfrage unter mehr als 1.000 Mietern. Überdurchschnittlich hoch ist die Bereitschaft zu bauen oder zu kaufen bereits ab einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von 2000 bis 3000 Euro (13 %); unter den Haushalten mit mehr als 3000 Euro auf dem Konto möchte knapp jeder vierte ins Eigentum. Die Befragten, die zunächst Mieter bleiben wollen, nennen als Gründe fehlendes Eigenkapital sowie Unsicherheit im Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung und den eigenen Arbeitsplatz.
(Immobilien-Zeitung, 9. April 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
„Die Sicherheit des Bausparens steht bei den Sparern hoch im Kurs. Sie haben genug von Produkten, die nur eine schnelle Rendite versprechen“, sagt Andreas Zehnder, Chef des Verbands der Privaten Bausparkassen. (…) „Das Bausparen bildet einen geschlossenen Spar- und Finanzierungskreislauf, der vom Kapitalmarkt unabhängig ist“, sagt Zehnder. (…) Auch wenn die Kreditzinsen am Kapitalmarkt über die Vertragslaufzeit steigen sollten, muss der Kunde nicht mehr bezahlen. „So weiß der Kunde schon heute, mit welchem Zinssatz er zu rechnen hat, wenn er in zehn Jahren bauen will“, betont Zehnder. „Diese Gewissheit hat er nur bei einem Bausparvertrag.“ (…) Verbandschef Zehnder gibt grundsätzlich zu bedenken, dass die Kreditkonditionen, mit denen die Banken werben, oft nur für 50 Prozent des Kaufpreises gelten. Möchte der Kunde ein umfangreicheres Darlehen, werden auch wieder höhere Zinsen fällig. „Auch deshalb sollte ein Bauspardarlehen ins Kalkül gezogen werden“, sagt Zehnder. Zudem seien bei einem Bausparkassendarlehen Sondertilgungen jederzeit und kostenlos möglich.
(Börse Online, 8. April 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Für Andreas J. Zehnder, Vorstandsvorsitzender des Verbands der Privaten Bausparkassen, ist Bausparen „ein sicherer Hafen“. Denn die Kredite werden nicht über den Kapitalmarkt refinanziert, sondern über die Einzahlungen der Sparer in einen gemeinsamen Topf. „Die Verbraucher haben genug von Produkten, die nur eine schnelle Rendite versprechen“, ist der Verbandschef überzeugt. Nach dem Rekordjahr 2008 würden sich die 25 deutschen Bausparkassen auch 2009 „gut behaupten“. Allerdings sei noch unklar, inwieweit die schlechten Wirtschaftsnachrichten auf die Stimmung der Bausparer durchschlagen.
(Schwäbische Zeitung, 8. April 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Der Verband der Privaten Bausparkassen hat den Vorstoß der CSU nach einer neuen Eigenheimzulage unterstützt. Offenbar habe die Politik erkannt, dass es ein Fehler gewesen sei, aus finanziellen Gründen die Förderung der eigenen vier Wände drastisch zu reduzieren, sagte Vorstandsvorsitzender Andreas Zehnder der Zeitung „Rheinfalz am Sonntag“ laut einem Vorabbericht. Mit dem neuen Anlauf werden die Bedeutung des Wohneigentums nicht nur für die Bauindustrie, sondern auch für die Familienpolitik unterstrichen. Nach den Worten von Zehnder hat nach dem Wegfall der Eigenheimzulage die Zahl der Baugenehmigungen 2008 mit nur 175000 einen historischen Tiefpunkt erreicht. „Dieser Negativtrend muss gestoppt werden“, forderte der Verbandschef. Der jetzige Wohn-Riester sei kein Ersatz der alten Eigenheimzulage geworden, obwohl die Akzeptanz zugenommen habe. Doch gerade Familien mit Kindern benötigten wirksamere Anreize, um die Investitionen tragen zu können. Um die potenziellen Bauherren aber nicht zu verunsichern, schlug Zehnder vor, den neuen Vorstoß in das bestehende Fördersystem zu integrieren.
(Nachrichtenagentur ddp, 4. April 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Vor diesem Hintergrund erhält eine repräsentative Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen neue Bedeutung. Danach erwägen 15 Prozent der 20 bis 40 Jahre alten Mieter, innerhalb der kommenden fünf Jahre Wohneigentum zu erwerben. Mit steigendem Einkommen nimmt der Anteil derjenigen zu, die ohnehin einen Bausparvertrag besitzen. Im Durchschnitt hat in jeder dritte Mieter. In der Einkommensklasse 2000 bis 3000 Euro sind es 44 Prozent, bei mehr als 3000 Euro sogar 53 Prozent. Das sagte Andreas J. Zehnder, der Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Privaten Bausparkassen.
(FAZ, 3. April 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Der Wohnungsbau darf hoffen: 15 Prozent der 20- bis 40-jährigen Mieter erwägen, innerhalb der nächsten fünf Jahre ein neues Haus zu bauen oder eine neue Wohnung zu kaufen. Bezogen auf alle Mieter betrifft es jeden Zehnten. Im Westen Deutschlands sind es elf Prozent, im Osten sieben. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen. Eine überdurchschnittliche Bereitschaft zum Eigenheimerwerb zeige sich bereits ab einem monatlichen Haushaltseinkommen von 2000 €: In der Einkommensklasse 2000 bis unter 3000 € haben 13 Prozent diesen Wunsch, über 3000 € 23 Prozent. Mit steigendem Einkommen nehme der Anteil derjenigen zu, die einen Bausparvertrag besitzen. Im Durchschnitt habe ihn jeder dritte Mieter. Ein der Einkommensklasse 2000 bis 3000 € sind es bereits 44 Prozent, über 3000 Euro sogar 53 Prozent.
(Financial Times Deutschland, 2. April 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Jetzt ist das anders, berichtet der Verband der Privaten Bausparkassen: Abgeltungssteuer gilt auch für Bausparverträge. Weil Kreditzins-Sicherheit und Kalkulierbarkeit ihnen wichtig sind, nehmen Bausparer oft niedrige Zinsen in Kauf. Diese geringe Guthabenverzinsung lässt der Abgeltungssteuer fast keine Chance.“
(Berliner Morgenpost, 28. März 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Bausparkassen sehen sich auf diesem Markt im Vorteil. „Sie haben bereits viel Erfahrung mit Verträgen, die Wohn-Riester ähnlich sind“, sagten Alexander Nothaft, Sprecher des Verbands der Privaten Bausparkassen. Entsprechend hoch sind die Erwartungen der Unternehmen.
(Financial Times Deutschland, 19. März 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Interview mit Andreas J. Zehnder, Vorstandsvorsitzender des Verbands der Privaten Bausparkassen: (…) Auf Platz 3 folgt das Wohneigentum. Auch die Jungen schätzen es. Immerhin für 60 Prozent der 16- bis 29-jährigen Berufstätigen ist das Eigenheim „ein festes Ziel ihrer Zukunftsplanung“. (…) Die Immobilienrente ist der Geldrente gleichgestellt worden. Jeder, der jetzt oder irgendwann einmal vorhat zu bauen, wird nach dem Wohn-Riester fragen. Schließlich geht es um viele 1000 Euro. (…)
(Frankfurter Rundschau, 14. März 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Fast nirgendwo in Europa leben so wenige Menschen im Eigentum wie in Deutschland. Andreas J. Zehnder, Vorsitzender des Verbands der Privaten Bausparkassen, hält das für einen Fehler: „Das Wohneigentum ist ein wesentlicher Bestandteil der Altersvorsorge.“ Denn wer als Rentner in den abgezahlten, eigenen vier Wänden lebt, muss sich nicht mehr um die Miete sorgen.
(DIE WELT, 12. März 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
„Bereits damals“ (gemeint: vor acht Jahrzehnten bei Gründung der ersten deutschen Bausparkasse), freut sich Andreas J. Zehnder, „haben die Bausparkassen nach dem heute noch üblichen Kollektivprinzip gearbeitet.“ Danach spart der Bausparer zunächst jahrelang einen bestimmten Betrag an, der er bei der sogenannten Zuteilung des Vertrages erhält, zusammen mit einem Darlehen, erläutert Zehnder. Zehnder ist Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Privaten Bausparkassen. Seit 1949 haben die deutschen Bausparkassen so rund 15 Millionen Wohnungen finanziert. Seit dem Ausbruch der Banken- und Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr boomt das solide Geschäft wie noch nie. (…) Der Klassiker unter den Finanzprodukten lohnt sich vor allem für junge Menschen, die von den eigenen vier Wänden träumen.
(Neues Deutschland, 11. März 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Bei der Finanzierung kann im Übrigen auch der gute alte Bausparvertrag helfen. Für eine energetische Grundsanierung sind in der Regel 20.000 bis 35.000 Euro fällig. „In dieser finanziellen Größenordnung hat der Bausparvertrag Kostenvorteile, weil die Banken für solche Investitionssummen oft sogenannte Kleinsummendarlehensaufschläge erheben“, sagt Alexander Nothaft vom Verband der Privaten Bausparkassen. (…) Rund 41 Milliarden Euro haben die Bausparkassen im vergangenen Jahr an Baugeldern ausgezahlt. „Ein großer Teil davon fließt in Energiesparinvestitionen“, so Nothaft.
(Vorwärts, 11. März 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
„Andreas Zehnder: Die Bausparkassen unterliegen einem anderen System. Von Gesetz wegen dürfen wir nicht mit Aktien oder Fonds zocken. Das bringt in dem einen oder anderen Jahr unter dem Strich vielleicht etwas weniger Erträge, aber langfristig Konstanz und eine enorme Sicherheit. Das zeigt sich gerade jetzt in der Krise. (…) Ich habe die Hoffnung, dass sowohl die Politik als auch die Finanzwirtschaft erkannt hat, dass nicht alles, was man im Angelsächsischen ersonnen hat, nachahmenswert sein muss. Wir haben eine gute Tradition in Deutschland. Die dürfen wir nicht über Bord werfen. Deshalb sollten die Europäer bei den anstehenden Finanzreformen die Kraft haben, mit den USA die Punkte offen anzusprechen, die falsch gelaufen sind, und diese dann auch ausräumen. Es geht schließlich nicht um ein technisches Unglück, wie uns Protagonisten angelsächsischer Finanzierungsmodelle weis machen wollen, sondern um eine systemische Katastrophe. (…) Unter den Bauministern Müntefering, Klimmt, Bodewig, Stolpe und Tiefensee ist die Wohnungspolitik ein Anhängsel des Verkehrsministeriums geworden. Oskar Schneider, Gerda Hasselfeldt, Klaus Töpfer und Eduard Oswald – die verstanden sich noch als Wohnungsbauminister! Heute ist das Thema praktisch in die KfW ausgelagert worden. Wir hoffen, dass die Union ihre große wohnungspolitische Tradition fortsetzt und das auch in ihrem Wahlprogramm zum Ausdruck bringt.
(Bayernkurier, 7. März 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Mit mehreren Musterprozessen will die Verbraucherzentrale NRW die Abschluss- und Darlehensgebühren der Bausparkassen zu Fall bringen. (…) „Die Argumentation ist sachlich falsch“, heißt es dagegen vom Bausparkassenverband. Die Gebühren seien seit Jahrzehnten zulässig und würden eigens ausgewiesen. Der Kunde habe ein „Höchstmaß an Transparenz“.
(Rheinische Post, 20. Februar 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Niedrige Zinsen und Inflationsängste machen Bausparen für viele Verbraucher wieder attraktiv. Angesichts der Turbulenzen an den Finanzmärkten habe der vermeintliche Langeweile wieder an Charme gewonnen, sagt Alexander Nothaft vom Verband der Privaten Bausparkassen. Mit Verträgen im Wert von knapp 100 Mrd. Euro verzeichneten die 25 deutschen Bausparkassen im vergangenen Jahr das zweitbeste Neugeschäft ihrer Geschichte. Neben dem Trend zu sicheren Geldanlagen habe auch die Änderung bei der Wohnungsbauprämie zu dem Boom beigetragen, sagt Nothaft. (…) Geeignet sei Bausparen zum Beispiel, um Rücklagen für Modernisierungen zu bilden, für eine neue Heizung, neue Fenster oder die Fassadenrenovierung etwa. In diesem Bereich rechnen sich auch die Bausparkassen für die Zukunft ein gutes Geschäft aus. Denn 75 Prozent des Baubestandes sei älter als 30 Jahre, sagt Verbandssprecher Nothaft. In vielen Gebäuden stehe überdies in den kommenden Jahren eine energetische Grundsanierung an, die in der Regel 20.000 bis 35.000 Euro koste. Für Kredite in dieser Höhe verlangten die Banken in der Regel so genannten Kleinsummenzuschläge. Und die gebe es beim Bauspardarlehen nicht.
(Handelsblatt, 20. Februar 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Andreas J. Zehnder, Vorstandsvorsitzender des Verbands der Privaten Bausparkassen, Berlin, gibt den Trend vor: „Die Sicherheit des Bausparens steht bei den Sparern hoch im Kurs. Sie haben genug von Produkten, die nur eine schnelle Rendite versprechen.“ (…) Doch bleibt die Frage, ob es sich bei der Renaissance des Bausparens lediglich um ein temporäres, von externen Faktoren getriebenes Comeback handelt. „Nein“, sagt Verbandschef Zehnder. „Aus der Sicht der Kunden waren wir nie vom Markt weg. Das belegt zum Beispiel die Bausparsumme im Bestand. Die ist bei uns in den letzten 20 Jahren kontinuierlich gewachsen.“ (…) Zehnder wirbt mit den Sicherheits-Features des Klassikers: „Das Eigenkapital des Bausparers in Form des Bausparguthabens sorgt zusammen mit sorgfältigen Bonitäts- und Beleihungsprüfungen für einen Risikopuffer – beim einzelnen Bausparer und bei der Bauspargemeinschaft. Bauspardarlehen sind dadurch die sichersten Darlehen überhaupt mit der geringsten Ausfallquote, die im Promillebereich liegt.“ Zusätzliche Sicherheit garantiere das Bausparkassengesetz durch strenge Vorschriften bei der zwischenzeitlichen Anlage von Geldern, die nicht in Bauspardarlehen investiert sind. Zehnder: „Investitionen in risikobehaftete Anlagen wie Aktien oder sogenannte strukturierte Papiere, die mit faulen Immobilienkrediten hinterlegt sind, sind für deutsche Bausparkassen tabu.“
(Cash, 17. Februar 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Als wären diese Zahlen nicht schon beeindruckend genug, wartet der Verband der Privaten Bausparkassen mit einem Rekord auf: Fast 31 Milliarden Euro zahlten seine Mitglieder 2008 aus, soviel wie nie zuvor in der 60-jährigen Verbandsgeschichte.
(Immobilien & Finanzierung, 17. Februar 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
„Die Sicherheit des Bausparens steht bei Sparern hoch im Kurs“, sagt Andreas J. Zehnder, Vorstandsvorsitzender des Verbandes Privater Bausparkassen. „Sie haben genug von Produkten, die nur eine schnelle Rendite versprechen.“ (…) sagt Alexander Nothaft, Sprecher des Verbands der Privaten Bausparkassen. Ein Bausparvertrag sei kein Tagesgeldkonto. „Dem niedrigen Guthabenzins steht ein sehr niedriger Darlehenszins gegenüber, der garantiert wird.“ Was diese Zinsgarantie wert sei, hänge von der Entwicklung der Zinsen am Markt ab und könne bei Vertragsabschluss nicht eingeschätzt werden. „Aber das Wachstums der Branche zeigt, dass unsere Kunden diese Sicherheit sehr hoch einschätzen“, sagt Nothaft.
(Hamburger Abendblatt, 5. Februar 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
„Die Bausparer leisten damit einen erheblichen Beitrag zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in der Bauindustrie und im Handwerk“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Verbandes, Andreas J. Zehnder. Die Bestmarke belege zugleich die Attraktivität der neuen zinsgünstigen Finanzierungstarife. Von Kreditklemme könne bei den Bausparkassen keine Rede sein. (…) Der Verband sieht die gute Tendenz auch für dieses Jahr voraus. Die kapitalmarkt-unabhängige Zinsgarantie komme dem Bausparen zugute, zumal die Unsicherheit über die künftige Zinsentwicklung zunehme. Die besondere Sicherheit des Bausparsystems als geschlossener Spar- und Finanzierungskreislauf sei angesichts der Finanzkrise ein entscheidendes Argument.
(FAZ, 30. Januar 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Die privaten Bausparkassen haben 2008 mit der Auszahlung von fast 31 Mrd. Euro einen neuen Rekord erreicht. Mit der doppelten Summe verzeichneten die 15 Mitgliedsinstitute des Verbandes der Privaten Bausparkassen das zweitbeste Neugeschäft in der 60-jährigen Verbandsgeschichte. Für 2009 zeigt sich Verbandschef Andreas Zehnder zuversichtlich, dass sich das Bausparen weiter gut behaupten werde.
(Börsen-Zeitung, 29. Januar 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
„Die Sicherheit des Bausparens“, sagt Verbandschef Andreas Zehnder, „steht bei den Sparern hoch im Kurs. Sie haben genug von Produkten, die nur eine schnelle Rendite versprechen.“ (…) Zehnder: „Jeder, der jetzt baut oder irgendwann einmal vorhat zu bauen, wird nach dem Wohn-Riester fragen“. Die Förderung helfe dem Bauherrn, die Kreditlast deutlich zu senken. Die Bausparkassen hätten ihren Kunden mit dem Start des Wohn-Riesters im November sofort die neuen Produkte anbieten können.
(DIE WELT, 29. Januar 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Geschäftsmodell und strenge Geldanlageregeln bewahren das Management von Bausparkassen zudem davor, mit dem eingesammelten Geld der Bausparer Unsinn anzustellen. Der überwiegende Teil des eingeworbenen Geldes wird als Kredit an andere Bausparer ausgezahlt. Für das Geld, das darüber hinaus bei den Kassen bleibt, gibt es strenge Anlageregeln. Die Unternehmen kaufen vor allem A-geratete Wertpapiere. Aktien und strukturierte Finanzprodukte sind tabu, bestätigt der Verband der privaten Bausparkassen. Von Kreditklemme spüren Bausparer nichts. Die Kassen haben 2008 soviel Baugeld an ihre Kunden ausgezahlt wie nie zuvor.
(FAZ am Sonntag, 26. Januar 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Hier kommt nun das Wohnförderkonto ins Spiel. (…) Auf diese rein rechnerische Summe zahlt der Hauseigentümer ab Rentenbeginn Steuern. „Das muss aber niemanden verschrecken“, erläutert Alexander Nothaft (Verband der Privaten Bausparkassen). „Der persönliche Steuersatz, der dann angesetzt wird, liegt im Ruhestand normalerweise unter dem Steuersatz im Erwerbsleben.“
(Berliner Morgenpost, 24. Januar 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Trotz Finanzkrise haben die privaten Bausparkassen 2008 so viel Baugeld wie noch nie an ihre Sparer ausgezahlt. Andreas Zehnder, Vorsitzender des Verbands privater Bausparkassen, erzielte mit Auszahlungen von rund 30 Milliarden Euro einen neuen Rekord in der 60-jährigen Verbandsgeschichte. BILD meint: Die eigenen vier Wände boomen.
(BILD-Zeitung, 20. Januar 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
„Die Sparer sind durch die Finanzkrise irritiert und setzen zunehmend auf Sachwerte. Das Sparziel Wohneigentum hat mit fünf Prozentpunkten deutlich gewonnen. Es steht jetzt an dritter Stelle“ so Andreas Zehnder, Vorstandsvorsitzender des Verbands der Privaten Bausparkassen, der die Umfrage in Auftrag gegeben hatte.
(Berliner Morgenpost, 17. Januar 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Dazu passt, dass die privaten Bausparkassen für 2008 einen neuen Rekord bei den Baugeldauszahlungen erwarten. Allein bis Ende Oktober wurden schon 25,7 Milliarden Euro ausgezahlt, die überwiegend in den Bau, den Kauf und die Modernisierung von Wohneigentum fließen. Das ist soviel wie noch nie in der Geschichte des Verbands. Die Vorstellung, mietfrei im Alter zu wohnen, lockt also immer noch viele Anleger ins eigene Haus – trotz Abschwung.
(Süddeutsche Zeitung, 8. Januar 2009)
----------------------------------------------------------------------------------------
Die Zeiten, in denen Bausparer als spießig galt, sind spätestens seit der Finanzkrise vorbei. Früher oft belächelt, gehören Bausparer heute zu den glücklichen Menschen, die nicht vor haarsträubenden Verlusten stehen. Plötzlich sind konservative Anlageformen mit bescheidenen, aber realistischen Renditezielen wieder gefragt. (…) Auch der Verband der privaten Bausparkassen lobt in diesen schweren Zeiten die Stabilität des deutschen Systems. „Die Kunden können sich darauf verlassen, dass ihre Einlagen bei einer Bausparkasse sicher sind“, sagt Verbandschef Andreas J. Zehnder. Ihm gefalle die deutsche Mentalität, nicht alles auf Pump zu kaufen, sondern zu sparen, um sich etwas leisten zu können. 90 Prozent aller Bausparer leben irgendwann im eigenen Heim.
(Augsburger Allgemeine, 10. Dezember 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Andreas Zehnder, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Privaten Bausparkassen, zeigt sich vom Markterfolg des Wohn-Riesters überzeugt. „Jeder, der jetzt baut oder irgendwann einmal vorhat zu bauen, wird nach dem Wohn-Riester fragen.“ Wer wolle, könne sich mit Riester-Bausparverträgen und -Darlehen sogar noch die volle Förderung für 2008 sichern, so Zehnder.
(Financial Times Deutschland, 27. November 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Nach einer Umfrage von TNS Infratest im Auftrag des Verbands der Privaten Bausparkassen zum Sparverhalten der Bundesbürger hat das Sparziel Wohneigentum mit einem Plus von fünf Prozentpunkten deutlich an Attraktivität gewonnen. Es stehe jetzt mit 46,5 Prozent unangefochten an dritter Stelle. Dies bestätigt nach Ansicht des Verbands die Entscheidung der Politik für die neue Eigenheimrente Wohn-Riester, die das Wohneigentum als Altersvorsorge aufwerte.“
(Financial Times Deutschland, 27. November 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Nur noch 44,5 Prozent der Haushalte sparen aktuell überhaupt noch, wie aus einer Befragung im Auftrag des Verbands der Privaten Bausparkassen hervorgeht. Dies sei der niedrigste Stand seit 1997. Vor einem Jahr hatte der Wert noch bei 50,4 Prozent gelegen. Einen drastischen Einbruch verzeichnete des Sparmotiv Kapitalbildung, das nur noch 26 Prozent als Grund nannten, nachdem es 2007 knapp 50 Prozent gewesen waren.
(DIE WELT, 27. November 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
In der Finanzkrise denken viele darüber nach, wie sicher sie ihr Erspartes „geparkt“ haben. „Bausparer müssen sich keine Sorgen machen. Das deutsche Bausparsystem ist vom Kapitalmarkt unabhängig“, versichert Andreas Zehnder, Chef des Verbandes der Privaten Bausparkassen. In einem geschlossenen Spar- und Finanzierungskreislauf schaffen die Sparer mit ihren Einlagen die Basis der Bauspardarlehen. „Die Bausparkassen“, so Zehnder, „benötigen keine Refinanzierung am Kapitalmarkt“. Daher seien Bausparkredite „die sichersten Darlehen überhaupt“.
(Berliner Morgenpost, 15. November 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Auch in Zeiten niedriger Zinsen kann sich Bausparen auszahlen. „Die Bausparkassen haben ihre Tarife an die Zinslandschaft angepasst“, sagt Alexander Nothaft vom Verband der Privaten Bausparkassen. „Mit zwei bis vier Prozent sind die Zinsen bei vielen Tarifen im Vergleich zu den Marktkonditionen schon jetzt günstig.“ (…) „Durch die Zinsgarantie weiß ich, wie hoch die Belastung bei einem Bausparvertrag ausfallen wird – unabhängig von den Entwicklung an den Märkten“, sagt Nothaft. (…) Der Bausparvertrag hat noch einen anderen wichtigen Effekt: Die Ansparsumme dient als Eigenkapital, das eine wichtige Voraussetzung für den Erwerb von Wohneigentum ist. Außerdem macht ein richtig abgestimmtes Bauspardarlehen die Finanzierung günstiger.
(Hamburger Abendblatt, 15. November 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Auf der Webseite des Verbandes der Privaten Bausparkassen in Berlin lassen sich unter der Rubrik „Thema des Monats“ Eigenleistung und Förderung in Beziehung zueinander setzen. Der Verband vertritt die 15 privaten Bausparkassen in der Bundesrepublik Deutschland. (…) (www.bausparkassen.de)
(Süddeutsche Zeitung, 14. November 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Das gute alte Bausparen wird wieder beliebter. Allein im September wurden 190.000 neue Bausparverträge abgeschlossen. Nach Angaben des Verbandes der Privaten Bausparkassen sind das 20 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Diese sprunghafte Zunahme dürfte unter anderem eine Folge der jüngsten Finanzkrise sein. Während Banken wegen der Vertrauenskrise Schwierigkeiten hatten, sich Geld zu leihen, um ihren Verpflichtungen nachzukommen, sind Bausparkassen vom Auf und Ab an den Geld- und Kapitalmärkten weitgehend unabhängig. Denn Bauspardarlehen werden nicht am Kapitalmarkt aufgenommen, sondern aus den Sparleistungen des sogenannten Bausparkollektivs gespeist. Das Geld, das die einen sparen, wird den anderen als Darlehen ausgereicht.
(Guter Rat, 13. November 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Ein Sprecher des Verbands der Privaten Bausparkassen sagte, der größte Teil der Verbandsinstitute werde ebenfalls die neuen Produkte anbieten, darunter auch die Marktführer Schwäbisch Hall, Wüstenrot und BHW. „Die Konditionen dürften sich nicht wesentlich von normalen Bauspar-Produkten unterscheiden“, sagte der Sprecher.
(Berliner Morgenpost, 2. November 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Auf der Webseite des Verbands der Privaten Bausparkassen lassen sich Eigenleistung und Förderung in Beziehung zueinander setzen. Grundförderung und Kinderzulagen werden dabei ebenso einbezogen wie das Monatseinkommen und die zu erwartenden Steuervorteile.
(DIE WELT, 31. Oktober 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
„Von einer Kreditklemme ist keine Spur“, sagte Andreas J. Zehnder, der Vorsitzende des Verbands der privaten Bausparkassen. Die Institute hätten in diesem Jahr 22,5 Milliarden Euro ausgezahlt, ein Zuwachs von 16 Prozent.“
(FAZ, 24. Oktober 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
„Das deutsche Bausparsystem ist sicher, denn es ist vom Kapitalmarkt unabhängig: Die Einlagen der Bausparer zirkulieren in einem geschlossenen Spar- und Finanzierungskreislauf, aus dem die Bauspardarlehen vergeben werden. (…) Bausparer müssten sich in der gegenwärtigen Finanzkrise keine Sorgen machen, sagt Andreas Zehnder, Vorsitzender des Vorstands der Privaten Bausparkassen.
(Stern Online, 16. Oktober 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Laut Verbandsmeldung haben Kunden allein im September 190.000 neue Bausparverträge abgeschlossen. Das ist ein Fünftel mehr als im Vorjahresmonat. „Das Bausparen erweist sich für die Sparer als sicherer Hafen“, sagt Andreas Zehnder, Vorsitzender des Verbands der Privaten Bausparkassen. Das deutsche Bausparsystem sei laut Verbandsangaben unabhängig vom Kapitalmarkt. In einem geschlossenen Spar- und Finanzierungskreislauf würden die Bausparer mit ihren Einlagen die Basis für die Vergabe von Darlehen schaffen. Die Kassen müssten sich dafür nicht am Kapitalmarkt refinanzieren. Sie seien nicht mit US-Hypothekenfinanzierern zu vergleichen. Investitionen in risikobehaftete Anlagen wie Aktien oder mit faulen Immobilienkrediten hinterlegte strukturierte Papiere seien tabu.
(DIE WELT, 11. Oktober 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Lange galten Bausparverträge als bieder und wenig sexy. Dank der Finanzkrise erleben Bausparverträge in Deutschland eine beispiellose Renaissance. Und die Sehnsucht nach Sicherheit dürfte weiter wachsen. Die Talfahrt an den Aktienmärkten beflügelt das Geschäft der Bausparkassen. Allein im September wurden nach Angaben des Verbands der Privaten Bausparkassen rund 190.000 neue Verträge abgeschlossen. „20 Prozent mehr als im Vorjahresmonat“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Verbands, Andreas Zehnder, am Freitag. „Das Bausparen erweist sich für Sparer als sicherer Hafen“.
Die Bausgeldauszahlungen seien von Januar bis September um 16 Prozent auf 22,5 Milliarden Euro gestiegen. „Von Kreditklemme kann bei uns keine Rede sein“, sagte Zehnder, dessen Verband 15 private Bausparassen mit mehr als 16 Millionen Kunden vereint. Für 2008 sei mit einem Rekordergebnis bei den Auszahlungen zu rechnen.“
Das deutsche Bausparsystem ist Verbandsangaben zufolge unabhängig vom Kapitalmarkt. In einem geschlossenen Spar- und Finanzierungskreislauf würden die Bausparer mit ihren Einlagen die Basis für die Vergabe von Darlehen schaffen. Die Kassen müssten sich dafür nicht am Kapitalmarkt refinanzieren. Sie seien nicht mit US-Hypothekenfinanzierern zu vergleichen. Investitionen in risikobehaftete Anlagen wie Aktien oder mit faulen Immobilienkrediten hinterlegte strukturierte Papiere seien tabu.
(Focus-Online, 10. Oktober 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Die privaten Bausparkassen haben in den ersten drei Quartalen 2008 Baugelder in Höhe von rund 22,5 Mrd. Euro ausgezahlt, 16 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. „Von Kreditklemme kann bei uns keine Rede sein“, erklärt dazu der Verbandsvorsitzende Andreas J. Zehnder: „Für 2008 erwarten wir ein Rekordergebnis.“
Gefragt seien die ausgezahlten Gelder vermehrt bei Investitionen zur Modernisierung und Energieeinsparung. Eine typische energetische Grundsanierung koste zwischen 20.000 und 30.000 Euro. Gerade in dieser Größenordnung habe der Bausparvertrag Kostenvorteile, weil sonst übliche Kleindarlehenszuschläge entfielen.
(DIE WELT, 9. Oktober 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Bausparverträge: Die rund 26 Millionen Bausparer in Deutschland können sich nach Angaben des Verbands der Privaten Bausparkassen beruhigt zurücklehnen: Die Bausparkassen handeln weitgehend unabhängig von den Kapitalmärkten und speisen sich aus einem geschlossenen Spar- und Finanzierungskreislauf. Zusätzlich ist es den Bausparkassen verboten, in Risiko-Anlagen zu investieren. Bauspardarlehen zählten daher zu den sichersten Darlehen überhaupt, sagte Andreas Zehnder, Vorsitzender des Verbands der Privaten Bausparkassen. Für den Insolvenzfall sind private Bausparkassen doppelt abgesichert: Über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken sowie über einen eigenen Sicherungsfonds. Dieser garantiert Bauspareinlagen in unbegrenzter Höhe und schützt sonstige Einlagen wie zum Beispiel Festgelder inklusive Zinsen bis zu 250.000 Euro pro Kunde.
(Stuttgarter Nachrichten, 9. Oktober 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
„Guthaben bei deutschen Bausparkassen sind seit jeher besonders sicher; die Zusage der Bundeskanzlerin, dass die Einlagen der Sparer und Sparerinnen sicher seien, bietet eine zusätzliche politische Garantie. Die Sparguthaben bei den privaten Bausparkassen sind zum einen durch die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken abgesichert (90 Prozent der Einlagen, bis maximal 20.000 Euro). Darüber hinaus gibt es zusätzliche branchenspezifische Einlagen-sicherungsfonds, die dafür sorgen, dass alle Bauspareinlagen und aufgelaufenen Zinsen „in unbegrenzter Höhe“ abgesichert sind, wie der Verband auf seiner Internetseite schreibt. (…) Für Sicherheit sorgt aber auch, dass jede Bausparkasse praktisch ein geschlossenes System ist; das schirmt sie von Verwerfungen am Kapitalmarkt ab. So finanzieren sich Bausparkassen über die Einlagen der Sparer; dieses Geld legen sie für andere Bausparer als Kredite heraus, freilich unter strengen Auflagen, so dass die Ausfallquoten dieser Kredite sehr gering sind. Zudem schreibt das Bauspargesetz vor, dass die Institute etwaige überschüssige Mittel nur in Anlageformen mit hoher Sicherheit anlegen dürfen.“
(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. Oktober 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Nach dem Zusammenbruch und dem Notverkauf der verwertbaren Teile der größten US-Bausparkasse Washington Mutual bemüht sich der Verband der Privaten Bausparkassen in Deutschland um Beruhigung der Kunden. „Bausparer müssen sich keine Sorgen machen“, ließ sich Vorstandsvorsitzender Andreas Zehnder am Freitag in einer Mitteilung des Verbandes zitieren. Das deutsche Bausparsystem sei vom Kapitalmarkt unabhängig. Die Bausparer würden mit ihren Einlagen in einem geschlossenen Spar- und Finanzierungskreislauf die Grundlagen für die Vergabe von Krediten setzten. Dafür müssten sich die Bausparkassen nicht am Kapitalmarkt refinanzieren.
Der Verband betonte weiter, das Eigenkapital des Bausparers sorge zusammen mit Bonitäts- und Beleihungsprüfungen für einen Risikopuffer sowohl beim Bausparer als auch bei der Bauspargemeinschaft. Bauspardarlehen seien dadurch die sichersten Darlehen überhaupt mit der geringsten Ausfallquote, so Zehnder. Zudem böten strenge Vorschriften des Bausparkassengesetzes bei der zwischenzeitlichen Anlage von nicht in Darlehen angelegten Geldern zusätzliche Sicherheit. Investitionen in Aktien oder strukturierte Wertpapiere, die nicht mit einbringlichen Immobilienkrediten besichert sind, seien für deutsche Bausparkassen tabu, unterstrich Zehnder.
Im Zusammenhang mit der US-Subprime-Hypothekenkrise sei zudem von amerikanischen und auch britischen Bausparkassen, sogenannten „building societies“, die Rede, fügte der Verband hinzu. Diese würden jedoch als „normale Hypothekenfinanzierer“ definiert. Mit deutschen Bausparkassen seien sie nicht vergleichbar.
(Börsen-Zeitung, 27. September 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Der Verband der privaten Bausparkassen stimmt der Haltung der Bundesregierung zu einer möglichen Beteiligung Deutschlands am Rettungspaket für die US-Finanzwirtschaft zu. „Den deutschen Steuerzahler für jahrelange unseriöse Finanzierungspraktiken jetzt zur Kasse zu bitten, wäre unverantwortlich“, sagt Verbandssprecher Andreas J. Zehnder.
(Süddeutsche Zeitung, 26. September 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Sind Bausparguthaben noch sicher? „Absolut“, so der Verband der privaten Bausparkassen. Die Kassen unterhalten wie die Banken auch einen Einlagensicherungsfonds, der den Zusammenbruch von einzelnen Kassen auffangen würde. Aber so weit käme es wohl gar nicht: Der Gesetzgeber verbietet es den Bausparkassen, Geld in Risikopapiere zu investieren.
(Süddeutsche Zeitung, 25. September 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Systemunterschied: Mittellose Hausbesitzer. Unter Verweis auf die Probleme am US-Häusermarkt lehnen die deutschen Bausparkassen das amerikanische System der Eigenheimfinanzierung ab. „Die gegenwärtige Krise am US-Immobilienmarkt ist kein Zufall, sondern systembedingt, weil fast jeder zweite Kredit an Käufer ohne Eigenkapital vergeben wurde“, sagt Andreas Zehnder, Verbandschef der privaten Bausparkassen. Hingegen biete das deutsche System, bei dem Käufer in der Regel Eigenkapital vorweisen müssten, Sicherheit.
(Financial Times Deutschland, 11. September 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Nach Angaben des Verbands der Privaten Bausparkassen (Berlin) zahlen Kunden ohne Eigenkapital etwa 0,5 Prozent mehr Zinsen für den Kredit als „Risikoaufschlag“.
(DIE WELT, 31. August 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Im Durchschnitt hat jeder vierte Bundesbürger einen Bausparvertrag mit einer privaten Bausparkasse. Die höchste Bausparsumme je Einwohner verzeichnete im Jahr 2007 das Land Baden-Württemberg mit 7851 Euro (plus 87 Euro), Berlin liegt mit 3037 Euro (minus 19) hinter Hamburg auf dem letzten Platz der deutschen Länder-Rangliste – nicht ungewöhnlich für eine Großstadt, dort gibt es traditionell mehr Mietwohnungen als Eigentumsimmobilien. Brandenburg ist mit 5562 Euro Bausparsumme führend unter den ostdeutschen Ländern. (…) Der Vorsitzende des Verbandes der Privaten Bausparkassen, Andreas J. Zehnder, sieht einen „bemerkenswerten engen Zusammenhang zwischen Bausparen und Wohneigentumsbildung“. Dies zeige sich in den neuen Bundesländern. Dabei weise Brandenburg gut 800 Euro mehr Bauspardichte aus und habe mit 39,6 Prozent Eigentumsquote höhere Werte als Nordrhein-Westfalen.
(Berliner Morgenpost, 23. August 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Der Verband der Privaten Bausparkassen in Berlin lädt den akademischen Nachwuchs – bis 35 Jahre – ein, seine wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema „Wohnen – Bauen – Finanzieren“ bis Ende Juli kommenden Jahres in den Wettbewerb zum achten Wissenschaftspreis (Werner-Lehmann-Preis 2009) einzubringen. Der erste Preis lautet über 5000 Euro, der zweite über 4000 Euro, der dritte über 2500 Euro, und bis zum zehnten Preis werden jeweils 1000 Euro gewährt.
(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. August 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Vor allem die Bausparkassen wittern gute Geschäfte mit dem neuen Riester-Produkt. (…) Die neuen Wohnriester-Angebote würden sich wohl nur geringfügig von normalen Bausparverträgen unterscheiden, glaubt auch Alexander Nothaft vom Verband der privaten Bausparkassen.
(Der Tagesspiegel, 18. August 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Es waren nicht nur die 200.000 Menschen zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor, die Barack Obama jüngst in Berlin zuwinkten. Nein, auch die privaten Bausparkassen wollten dem demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten auf ihre Weise symbolisch nahe sein. Ihr Verband richtete in einer Zeitungsanzeige einen besonderen Willkommensgruß an Obama. Er wurde gebeten, sein Motto „Change. Yes, we can“ auch auf die US-Wohnungsbaufinanzierung zu übertragen. Die Immobilienkrise zeige, wie wichtig eigenkapitalbasierte Finanzierungssysteme seien, sagte zu diesem Anlass Andreas Zehnder, der Vorstandsvorsitzende des Verbandes. Zu Recht werde hierzulande die Eigenkapitalbildung durch Bausparen staatlich gefördert. Die USA habe stattdessen auf Schuldzinsenabschreibung und weitgehende Steuerfreiheit bei Wertgewinnen für Immobilien gesetzt. Der amerikanische Steuerzahler zahle dafür jetzt eine milliardenschwere Zeche.
(…) Die Sparer suchten verstärkt wieder solide Wege, um sich ihren Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen, erklärte der Verbandspräsident anlässlich der Vorlage von Halbjahreszahlen für die in der Organisation vertretenen 15 Unternehmen und damit alle privaten Bausparkassen in Deutschland. Demnach schlossen die privaten Bausparkassen im ersten Halbjahr 2008 mehr als eine Million Verträge über eine Netto-Bausparsumme von 28,3 Mrd. Euro ab. Dies entsprach einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,3 % bei der Anzahl der Verträge und um 1,9 % bei der Bausparsumme. Im Bruttoneugeschäft erreichten die privaten Bausparkassen knapp 34 Mrd. Euro in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres, ein Plus von 9,3 %. (…) Die Performance der Privaten ging zu Lasten der 11 Landesbausparkassen.“
(Börsen-Zeitung, 6. August 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Den Besuch des US-Präsidentenbewerbers Barack Obama nutzte Andreas Zehnder, 55, für pfiffige Werbung. Der Verbandsvorstand der Privaten Bausparkassen grüßte per Zeitungsanzeige: „Yes, we can bausparen“. Auch die Hausfinanzierung in den USA brauchen „Change“, wie die Immobilienkrise zeige. Zehnders Begründung für die Aktion: „Die Amerikaner kümmern sich um viele Krisen in der Welt, ihre hausgemachten Probleme lösen sie nicht.“
(Focus, 4. August 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Die Obama-Kampagne hat einen neuen Schlachtruf: „Yes, we can bausparen.“ Jedenfalls, wenn es nach dem Willen des Verbands der Privaten Bausparkassen geht. Dessen Vorstandsvorsitzender Andreas Zehnder begrüßte am Donnerstag in einer Zeitungsanzeige den US-Präsidentschafts-kandidaten mit einem dramatischen Appell: Der künftige US-Präsident müsse unbedingt „einen Wechsel auch bei der Wohnungsbaufinanzierung herbeiführen“. Schließlich litten Hunderttausende amerikanischer Familien unter den Folgen der Immobilienkrise. Daher wünsche er sich „Change“ auch im Sinne „von mehr Sicherheit für Familien“, lässt Zehnder den Kandidaten wissen. „Bitte unterstützen Sie bewährte Baufinanzierungssysteme!“ Fehlt eigentlich nur noch der Bausparvertrag fürs Weiße Haus.
(Financial Times Deutschland, 25. Juli 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
„Der Zusammenbruch des größten unabhängigen Wohnungsbaufinanzierers in Amerika hat gezeigt, wie wichtig eigenkapitalbasierte Finanzierungssysteme sind.“ Das sagte der Vorsitzende des Verbandes der Privaten Bausparkassen, Andreas J. Zehnder. Das Debakel in Amerika sei kein Zufall, sondern systembedingt. Fast jeder zweite Kredit sei ohne Eigenkapital gewährt worden. Viele Normalverdiener, die sich 100-Prozent-Finanzierungen gar nicht hätten leisten können, seien mit variablen Zinsen zum Hauskauf verlockt worden. Im Gegensatz dazu bauen das deutsche Finanzierungssystem darauf, Sicherheit zu gewährleisten. Strenge Beleihungs- und Bonitätsprüfungen seien bei den deutschen Kreditinstituten Standard. „Die Bausparkassen als Spezialkreditinstitute bieten ein wichtiges Sicherheitsinstrument hinsichtlich Eigenkapital und Zinsgarantie“, sagte Zehnder. Hierzulande gebe es mit dem Bausparvertrag ein institutionalisiertes Instrument des Vorsparens. Zu Recht werde die Eigenkapitalbildung durch Bausparen staatlich gefördert – mit kleinem Anreiz, aber großer volkswirtschaftlicher Wirkung. Amerika habe stattdessen auf den Schuldzinsenabzug und weitgehende Steuerfreiheit bei Veräußerungsgewinnen für Immobilien gesetzt.
(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. Juli 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Die Bausparkassen wollen nach der beschlossenen Einbeziehung von selbstgenutztem Wohneigentum in die staatlich geförderte Altersvorsorge (Wohn-Riester) keine Zeit verlieren. Der Verband der Privaten Bausparkassen kündigte am Donnerstag an, dass seine Mitgliedsunternehmen ab dem kommenden November mit neuen Riester-Bausparverträgen auf den Markt sein wollen. (…) Die Bausparkassen wollen im Wettbewerb mit Versicherungen und Fonds mit dem Argument punkten, dass mietfreies Wohnen im Alter Entlastungen in erheblichem Umfang mit sich bringe. „Die Bausparer werden ihre neuen Chancen erkennen und zu nutzen wissen“, erhofft sich der Vorstandsvorsitzende des Bausparkassenverbandes, Andreas Zehnder, einen Absatzschub durch den Wohn-Riester. Ein Bausparvertrag werde die Zulagen und Steuervorteile in beiden geförderten Phasen – der Spar- und der Darlehensphase – garantieren.
(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. Juli 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Die US-Hypothekenkrise forderte am Wochenende ihr nächstes Opfer: Der kalifornische Baufinanzierer IndyMac geriet nach erheblichen Geldabflüssen seiner Anleger in Zahlungsnot und musste durch den staatlichen Einlagensicherungsfonds FDIC gerettet werden. (…) „Der Zusammenbruch des größten unabhängigen US-Wohnungsbaufinanzierers zeigt einmal mehr, wie wichtig eigenkapitalbasierte Finanzierungssysteme sind“, sagte Andreas J. Zehnder, Vorsitzender des Verbandes der privaten Bausparkassen. Die USA habe anstatt auf Förderung von Eigenkapitalbildung auf Schuldzinsenabschreibung gesetzt. „Der amerikanische Steuerzahler zahlt dafür jetzt eine milliardenschwere Zeche.“
(Immobilien Zeitung, 14. Juli 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Der Vorsitzende des Verbandes der Privaten Bausparkassen, Andreas Zehnder, erklärte: „Wir bauen auf eine zügige Zertifizierung und hoffen, Anfang November mit neuen Produkten auf dem Markt zu sein“. Dann könne sich der Kunde noch die volle Förderung für 2008 sichern. (…) Mit den Bausparkassen tritt dann ein neuer, starker Wettbewerber auf den bislang von Versicherungen, Banken und Investmentfonds beherrschten Riester-Markt. Zudem können bestehende Riester-Verträge dann auch auf zertifizierte Bausparkonten umgeleitet werden. Für Normalverdiener bietet Wohn-Riester nach Ansicht von Zehnder einen wichtigen Anreiz, um sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen. Nach seiner Rechnung kommt ein Ehepaar mit zwei neugeborenen Kindern (für ab 2008 geborene Kinder steigt die Förderung auf 300 Euro) bei voller Ausschöpfung der Förderung in 20 Jahren (ohne Zinsen gerechnet) auf 42.000 Euro Eigenkapital – davon 18.160 Euro staatlicher Zuschuss. Bei einem Zinssatz von drei Prozent betrage das Eigenkapital über 58.000 Euro.
(Versicherungsjournal, 8. Juli 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Doch nicht nur in Form von Darlehenstilgung greift der Staat dem Häuslebauer unter die Arme. Künftig werden Wohnungsbesitzer in spe auch die Möglichkeit haben, zertifizierte Riester-Bausparverträge abzuschließen. „Wir hoffen, Anfang November mit den neuen Riester-Produkten auf dem Markt zu sein“, sagt Andreas Zehnder, Vorsitzender des Verbandes der Privaten Bausparkassen.
(Welt am Sonntag, 6. Juli 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Interview. Verbands-Chef Zehnder hätte gerne auf die Besteuerung im Alter verzichtet
Berlin. Der versprochene Ersatz für die Eigenheimzulage hat lange auf sich warten lassen. Nun kommt er in Form des so genannten Wohn-Riesters – und freut nicht zuletzt die Bausparkassen. Andreas J. Zehnder, der Vorstandsvorsitzende des Verbandes der privaten Bausparkassen, ist zufrieden: „Gesiegt“, sagt der aus Augsburg stammende Verbands-Chef, „hat die Erkenntnis, dass das Wohneigentum ein wesentlicher Bestandteil der Altersvorsorge ist.“
Augsburger Allgemeine: Der Wohn-Riester ist beschlossene Sache. Wann wird es die ersten Angebote geben und wie werden sie aussehen?
Zehnder: Die privaten Bausparkassen bereiten derzeit Angebote für die Eigenheimrente vor. Unsere Kunden warten schließlich seit Januar 2006 auf eine Anschlussregelung zur Eigenheimzulage. Diese Angebote werden sich aber nicht wesentlich von den herkömmlichen Bausparverträgen unterscheiden, da sich ein Bausparvertrag schon jetzt relativ leicht in die Richtlinien der Riester-Förderung einpassen lässt. Mehr als elf Millionen Menschen riestern bereits in Sparplänen, Versicherungen und Fonds.
Augsburger Allgemeine: Gibt es da noch einen Markt für den Wohn-Riester?
Zehnder: Das Potenzial wird auf etwa 20 Millionen Verträge geschätzt, bei insgesamt rund 30 Millionen Förderberechtigten Im Übrigen kann jeder, der bereits über einen Riester-Vertrag verfügt, das bisher angesammelte Kapital auf einen zertifizierten Bausparvertrag übertragen, um den Kauf oder Bau seines selbst genutzten Wohneigentums zu finanzieren. Allerdings: Für 2008 und 2009 muss das Kapital mindestens 10.000 Euro betragen. Ab 2010 fällt diese Untergrenze dann weg.
Augsburger Allgemeine: Das neue Gesetz gilt rückwirkend zum 1. Januar, Ihre Angebote aber kommen erst Ende des Jahres. Kann Interessenten das die Prämie für 2008 kosten?
Zehnder: Nein! Auch wer erst Ende des Jahres einen Vertrag abschließt und entsprechende Sparbeiträge einzahlt, kann noch die gesamte Prämie für 2008 bekommen. Da die Beiträge steuerfrei sind, müssen im Alter die Renten versteuert werden. Wie muss man sich die Besteuerung einer Immobilie vorstellen, die mit Riester-Hilfe gebaut bzw. gekauft wurde? Zehnder: Die geförderten Beiträge werden auf einem speziellen Förderkonto verbucht, so dass im Alter genau nachvollzogen werden kann, wie hoch die geförderte Gesamtsumme ist. Diese Beiträge sind dann im Alter mit dem individuellen Steuersatz zu versteuern. Es werden also nicht die Immobilien selbst besteuert, sondern nur die geförderten Beiträge.
Augsburger Allgemeine: Der Gesetzesentwurf ähnelt stark den ursprünglichen Vorschlägen der Bausparkassen. Ist der Wohn-Riester ein Sieg der Lobbyisten?
Zehnder: Die Bausparkassen haben natürlich ihre Erfahrungen eingebracht. Dabei ging es uns in erster Linie darum, dass das neue Gesetz für die Bürger verständlich ist und so wenig wie möglich Verwaltungsaufwand produziert. Deshalb sah unser ursprünglicher Vorschlag keine Steuerzahlungen im Alter vor. Ein Sieg der Lobbyisten ist das Eigenheimrentengesetz nicht. Gesiegt hat die Erkenntnis, dass das Wohneigentum ein wesentlicher Bestandteil der Altersvorsorge ist.
(Augsburger Allgemeine, 21. Juni 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Sparen für Konsumausgaben hat zum ersten Mal die Altersvorsorge als wichtigstes Motiv zum Sparen abgelöst. 63,5 Prozent der Befragten nannten dieses Sparziel bei einer im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen im März zum zweiunddreißigsten Mal durchgeführten repräsentativen Umfrage zum Sparverhalten. (…) Die Altersvorsorge liegt mit 61,9 Prozent aber noch vor dem Sparziel „Erwerb oder Renovierung von Wohneigentum“ mit 52,4 Prozent und der „Kapitalanlage“ mit 42,9 Prozent. Andreas J. Zehnder, Vorstandsvorsitzender des Verbandes: „Obwohl die Einkommen der privaten Haushalte im vergangenen Jahr real sogar rückläufig waren, scheint die Zuversicht in die weitere wirtschaftliche Entwicklung leicht gestiegen zu sein. Dies belegt das verstärkte Sparen für größere Anschaffungen. Es bleibt abzuwarten, inwieweit die gerade in jüngster Zeit drastisch gestiegenen Preise bei Nahrungsmitteln, Benzin, Gas und Heizöl bremsend auf die weitere Konsumfreude der Bundesbürger wirken.“
(FAZ, 13. Juni 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Der Verband der Privaten Bausparkassen, Berlin, bezeichnete die Rechtsauffassung der Verbraucherschützer als falsch. Mit dieser „juristischen Einzelmeinung“ würden die Verbraucher nur verunsichert, teilte der Verband mit. Die Abschlussgebühr sei „allgemein üblich“, von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht bestätigt und vom Bundeskartellamt genehmigt. Maßgeblich sei, dass die Entgelte mit dem Kunden konkret vereinbart und für ihn hinreichend transparent seien.
(Börsen-Zeitung, 28. Mai 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Wer künftig für eine Immobilienfinanzierung Geld aus seinem Riester-Vertrag nehmen will, muss dafür keine Mindestsumme von 15.000 Euro angespart haben. Darauf weist der Verband der Privaten Bausparkassen in Berlin hin. Es gebe eine entsprechende Grenze im Entwurf zum Eigenheimrentengesetz nicht.
(Die Welt, 16. Mai 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Wer also selbst einzieht, darf 100 Prozent des mit der Riester-Förderung angesparten Betrags entnehmen – egal, ob der Vertrag ein Fondssparplan, eine klassische Rentenversicherung oder eine Fondsgebundene Rente ist, erläutert der Verband der Privaten Bausparkassen.
(Berliner Morgenpost, 14. Mai 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Generell begrüßt der Verband die Riester-Förderung für die Vorfinanzierungen, für die es „attraktive Angebote von Bausparkassen“ gebe. (…) Die Bausparkassen bemühen sich zudem um Nachbesserung bei der Wohnungsbauprämie (…) wollen eine Ausnahme für junge Bausparer unter 25 Jahren. „Die Politik darf nicht riskieren, dass junge Leute ihre Sparmotivation verlieren“, argumentiert ein Verbandssprecher.
(Handelsblatt, 5. Mai 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Mit zwei bis vier Prozent sind die Darlehenszinsen im Vergleich zu den Marktkonditionen günstig. Der größte Vorteil des Bausparens: Alle Details stehen im Voraus fest. Alexander Nothaft vom Verband der Privaten Bausparkassen: „Durch die Zinsgarantie weiß ich, wie hoch meine finanzielle Belastung sein wird. Egal, ob es an den Märkten stürmt oder schneit.“
(Die Welt, 5. Mai 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Das geplante Gesetz ist zwar kein gleichwertiger Ersatz (Anm.: für die abgeschaffte Eigenheimzulage), aber es gibt den Menschen wieder eine verlässliche Grundlage für die Kalkulation einer Baufinanzierung. Das persönliche Vorhaben, eine Immobilie zu kaufen, wird damit zweifellos bestärkt.“ (…) Von einer unbürokratischen Lösung kann leider keine Rede sein. Es liegt in der Systematik der deutschen Gesetze, dass bei Änderungen auch zahlreiche andere Bestimmungen korrigiert werden müssen. (…) Die Politik hat den Menschen gesagt, mietfreies Wohnen sei eine gute Altersvorsorge. Nun greift der Fiskus im Alter zu. Bei einer Riester-Lebensversicherung zum Beispiel ist das nicht so tragisch. Denn der Betroffene bekommt auf jeden Fall Geld ausgezahlt, das nur je nach Steuerklasse beschnitten wird. Bei der Immobilie ist es dagegen so, dass er im Alter kein Geld bekommt, aber von seinen laufenden Einkünften entsprechend Steuern abführen muss. Es wird nicht leicht sein, das den Interessenten zu vermitteln. (…) Wenn das parlamentarische Verfahren planmäßig verläuft, können die Bausparkassen ab Herbst entsprechende Angebote machen. Wichtig ist, dass die Förderung rückwirkend ab Januar 2008 gilt. Damit kann sich der Kunde noch die Förderung für das laufende Jahr sichern.
(Rhein-Zeitung, 26. April 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Nicht nur, dass das Eigenheim im Gegensatz zu Geldwerten als inflationssicher gilt. Gleichzeitig verlieren die Schulden, die der Hausbesitzer zur Finanzierung aufgenommen hat, an Wert – real schrumpft das Darlehen. So rechnet der Verband der Privaten Bausparkassen vor: Wer einen Kredit von 100.000 Euro zu einem Zinssatz von fünf Prozent und einer anfänglichen Tilgung von einem Prozent jährlich aufgenommen hat, hat nach zehn Jahren noch 87.000 Euro Schulden. Bei einer durchschnittlichen Inflationsrate von 2,25 Prozent beträgt die Restschuld real aber nur 69.700 Euro, als knapp ein Fünftel weniger als auf dem Papier.
Außerdem könnten Eigenheimbesitzer im Alter etwa 530 Euro monatlich sparen – weil sie keine Miete zahlen, sagt der Sprecher des Verbandes der Privaten Bausparkassen. „Damit gilt die Immobilie zu Recht als eine wichtige Säule der privaten Altersvorsorge.“
(Süddeutsche Zeitung, 26. April 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Außerdem fließen staatliche Förderungen über klassische Bausparverträge in den Immobilienkauf hinein. „Die Wohnungsbauprämie steht Bausparern ab 16 Jahren zu“, sagt Alexander Nothaft vom Verband der Privaten Bausparkassen (Berlin). Das zu versteuernde Jahreseinkommen darf bei Alleinstehenden dafür aber 25.600 Euro nicht übersteigen – bei Verheirateten sind es 51.200 Euro. „Dann gibt es 8,8 Prozent auf Einzahlungen bis 512 Euro bei Ledigen oder 1.024 Euro bei Verheirateten im Jahr – also bis zu 45,06 bzw. 90,11 Euro.“
(Berliner Morgenpost, 23. April 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Bausparkassen-Verbandsvorsitzender Zehnder sieht die Sache etwas positiver. "Was jetzt auf dem Tisch liegt, ist zwar keine leicht verdauliche Kost. Trotzdem kann die Eigenheimrente der Baukonjunktur einen Schub geben."
(Immobilien Zeitung, 11. April 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Die deutsche Finanzbranche wehrt sich gegen eine europaweite Reglementierung des Hypothekarkredits. Die EU sollte sich vordringlich dem Ausbau stabilitätssichernder Rahmenbedingungen der europäischen Hypothekarkreditmärkte widmen, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme der im Zentralen Kreditausschuss (ZKA) zusammenarbeitenden Spitzenverbände der Kreditwirtschaft, des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sowie des Verbandes der Privaten Bausparkassen.
(Börsen-Zeitung, 9. April 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Der Verband der Privaten Bausparkassen verteidigt den "Charme" des Bausparens. "Scheinbar günstige Zinsen gelten zumeist nur bis zu 60 Prozent des Beleihungswerts. Darüber hinaus wird es deutlich teurer", argumentiert Alexander Nothaft, Sprecher des Verbands der Privaten Bausparkassen. "Beim Bausparen bleiben die Zinsen zudem bis zur vollständigen Rückzahlung stabil." Was aus seiner Sicht immer für den Abschluss eines Bausparvertrags spricht, sind anstehende Modernisierungen und Renovierungen. Aus Sicht der Bausparkassen schlägt da die Stunde der Bausparverträge. "Solche Arbeiten kosten pro Wohnung rund 30.000 bis 35.000 Euro", sagt Nothaft. "Banken verlangen für solch kleine Summe oft happige Aufschläge."
(Financial Times Deutschland, 2. April 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Die Internationale der Geldvernichter hat schon viel Unheil angerichtet. Indessen sind weiterhin negative Nachrichten aus der Finanzwelt zu erwarten. Es ist schockierend, dass quasi nach Art der Monopoly-Spieler Unsummen verzockt wurden. Deshalb warnt Vorstandschef Zehnder vom Verband der Privaten Bausparkassen Berlin und Brüssel, solch "unseriösen Finanzierungspraktiken" den Weg zu ebnen.
(Esslinger Zeitung, 2. April 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Die Bausparkassen wollen noch in diesem Jahr einen „Riester-Bausparvertrag“ anbieten, damit sich Haus- und Wohnungseigentümer die staatlichen Zulagen für dieses Jahr sichern können. „Die Bausparkassen wollen den Erfolg der Eigenheimrente“, sagte Alexander Nothaft, Sprecher des Verbandes der Privaten Bausparkassen, dem Tagesspiegel.
(Tagesspiegel, 2. März 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Die privaten Bausparkassen halten die Regelungen für zu kompliziert. „Was jetzt auf dem Tisch liegt, ist für die Kunden schwer verständlich“, teilt der Verband der Privaten Bausparkassen mit. Die Bausparkassen mahnen Verbesserungen an. Unverständlich sei die geplante Einschränkung bei der Wohnungsbauprämie.
(Stuttgarter Zeitung, 21. Februar 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Allerdings sei das in Deutschland kein Massenmarkt und schon gar keine Konkurrenz zum etablierten Vorsparen der Bausparkassen (…) Trotzdem ist die Skepsis gegenüber den Vollfinanzierungen nach wie vor groß. Mit Schuld daran hat die Europäische Kommission: Brüssel hat die britische Unternehmensberatung London Economics untersuchen lassen, inwieweit eine Regulierung des EU-Hypothekarkreditmarkts notwendig ist. Resultat: Die Consultants sprachen sich für Subprime-Märkte nach US-Vorbild aus. (…) Aus heutiger Sicht betrachtet ein mutiges Urteil. „Es ist ein Glücksfall für die Verbraucher in Europa, dass diese Empfehlung noch rechtzeitig durch die Realität auf dem US-Immobilienmarkt widerlegt wurde“, sagt Andreas Zehnder, geschäftsführender Direktor der Europäischen Bausparkassenvereinigung.
(Financial Times Deutschland, 7. Februar 2008)
----------------------------------------------------------------------------------------
Der konzeptionslose Rettungsplan der amerikanischen Regierung für die von der Zwangsversteigerung bedrohten Hausbesitzer ist eine deutliche Mahnung an die EU-Kommission. Das sagte der geschäftsführende Direktor der Europäischen Bausparkassenvereinigung, Andreas J. Zehnder. Variable Kreditzinsen und 100-Prozent-Fremdfinanzierungen sollten nun auch in Europa als Wundermittel für mehr Wachstum verkauft werden. Jetzt wisse sich die Regierung in Washington nicht anders zu helfen, als mit planwirtschaftlichen und rechtlich höchst fragwürdigen Methoden feste Kreditzinsen von oben zu verordnen. (…) Zehnder: „Das Scheitern des amerikanischen Finanzierungssystems ist ein Offenbarungseid, der hoffentlich noch rechtzeitig genug gekommen ist, um die Pläne der EU-Kommission zum Hypothekarkredit endgültig zu beerdigen.“
(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. Dezember 2007)
----------------------------------------------------------------------------------------
Focus: Die US-Immobilienkrise geht in die nächste Runde. Was können die Deutschen daraus lernen?
Zehnder: Wir haben zum Glück noch eine solidere Finanzierungsstruktur, weil die meisten Banken ein Eigenkapital von 30 bis 40 Prozent verlangen. Außerdem sind bei Hypothekenkrediten und erst recht beim Bausparen die Zinsen über viele Jahre fest und kalkulierbar. Das schützt vor allem auch in Zeiten steigender Zinsen. Bei wohlhabenden Doppelverdienern sind sicher 100-Prozent- oder sogar 120-Prozent-Finanzierungen möglich. Aber wir müssen aufpassen, dass nicht auch Normalverdiener zu so etwas verführt werden.
Focus: Wo sehen Sie das?
Zehnder: Der Trend ist zweifellos feststellbar. (…) Es drängen ausländische Banken hier mit aggressiven Kampfkonditionen auf den Markt, um Normalbürger zu ködern. Die werben mit 100-Prozent-Finanzierungen, ohne die Risiken korrekt zu erklären.
Focus: Was kommt außerdem auf uns zu?
Zehnder: Noch gefährlicher sind sogenannte Non-Banks, die also nicht die Anforderungen des deutschen Kreditwesengesetzes erfüllen. Großbritannien drängt permanent bei der EU-Kommission darauf, diese europaweit zuzulassen.
(Focus, 12. November 2007)
----------------------------------------------------------------------------------------
Die Bundesregierung droht, die beliebte Wohnungsbauprämie auszuhöhlen. Nach dem Eckpunktepapier der Koalition zur Einbeziehung von Wohneigentum in das Riester-Sparen soll die Bausparprämie künftig nur noch behalten können, wer mit dem Bausparvertrag eine Wohnung finanziert. „So eine Zweckbindung schreckt Jugendliche ab“, warnt Andreas Zehnder, Verbandschef der privaten Bausparkassen. (…) Die Bausparkassen fürchten jetzt um ein wesentliches Verkaufsargument bei jungen Kunden, die noch nicht an Wohneigentum denken, später jedoch froh sind, das Eigenkapital für die Finanzierung geschaffen zu haben. Ein Gutachten des Forschungsinstituts Prognos von 1998 bestätigt, dass die Bausparguthaben letztlich zur Wohnungsfinanzierung verwendet werden.
(Focus, 5. November 2007)
Alexander Nothaft
Leiter Kommunikation
Tel.: 030-590091-523
Fax: 030-590091-501
e-mail: nothaft
@bausparkassen.de
Registrieren Sie sich hier, um automatisch neue Pressemitteilungen per E-Mail zu erhalten.
©2008 - Alle Rechte vorbehalten |