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Private Bausparkassen: Fokussierung auf Finanzierungstarife - Zweck des Bausparens bleibt attraktiv

Donnerstag, 30. März 2017

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Im Neugeschäft der privaten Bausparkassen stand 2016 verstärkt der Kernnutzen des Bausparens, die Baufinanzierung, im Fokus. Abgeschlossen wurden Verträge über eine Bausparsumme von 57,4 Milliarden Euro. Die durchschnittliche Vertragssumme pro neuem Bausparvertrag stieg um 10,0 Prozent auf rund 44.200 Euro.

Der Rückgang in der Bausparsumme gegenüber dem Vorjahr um 9,3 Prozent erklärt sich vor allem durch Tarifumstellungen im Jahr 2015, die damals zu Vorzieheffekten geführt hatten. Hinzu kamen die Auswirkungen der EZB-Nullzinspolitik. „Sie wirkt als Motivationsbremse für langfristig angelegtes, regelmäßiges Sparen“, erklärte der Vorstandsvorsitzendes des Verbandes der Privaten Bausparkassen, Andreas J. Zehnder. Diese macht sich vor allem in der Stückzahl bemerkbar, die mit 1,4 Millionen um 18,2 Prozent unter dem Vorjahr lag. „Der sicherheitsorientierte Sparer“, so Zehnder, „geht dank Herrn Draghi momentan fast leer aus. Kein Wunder, dass sich viele zurückhalten, die sonst durchaus bereit wären, monatlich 50, 100 oder 150 Euro auf die Seite zu legen.“ Der Marktanteil der privaten Bausparkassen am Neugeschäft sei stabil geblieben.

Um das Bausparen macht sich Zehnder keine Sorgen. Eigene vier Wände stünden auf der Wunschliste der Menschen nach wie vor ganz oben. „Die Bauzinsen sind immer noch extrem niedrig“, betonte der Verbandschef. „Jedoch besteht die Gefahr, bei einem späteren Zinsanstieg in eine Zinsfalle zu geraten.“ Mit rechtzeitig angespartem Eigenkapital könne das verhindert werden. Auch würden damit leichter die verschärften gesetzlichen Anforderungen an die Kreditwürdigkeitsprüfung der Kreditinstitute erfüllt. Zehnder: „Wer als Normalverdiener zu Rentenbeginn schuldenfrei sein will, braucht ein finanzielles Polster. Weniger Schulden heißt weniger Zins- und Tilgungsleistung. Nur so ist die Investition solide zu stemmen.“

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