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Sommerumfrage 2017 zum Sparverhalten der Deutschen

„Vorsorgen statt Konsumieren“ - Lust am Wohneigentum nimmt weiter zu

Mittwoch, 12. Juli 2017

6-2017_Sparklima_Sommer.pdf261 K

Das Sparmotiv „Wohneigentum“ ist das einzige, das in der Gunst der Deutschen im Sommer 2017 zulegen konnte. Klarer Verlierer: das Sparen für späteren „Konsum“. Das ist das wesentliche Ergebnis der Sommerumfrage 2017 zum Sparverhalten der Deutschen. Kantar TNS befragte dazu im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen bereits zum 60. Mal über 2.000 Bundesbürger im Alter von über 14 Jahren.

Auf Platz 1 der Sparmotive steht jetzt wieder die „Altersvorsorge“ mit unverändert 58 Prozent der Nennungen. Das Sparmotiv „Konsum“ verzeichnet einen Rückgang um 7 Prozentpunkte auf 54 Prozent und nimmt damit Platz 2 ein. Gewinner der aktuellen Umfrage ist das Sparmotiv „Wohneigentum“. Es konnte um 4 Prozentpunkte auf 46 Prozent zulegen und damit den 3. Platz deutlich festigen.

„Die jüngsten Debatten um die Zukunft der Rente haben den Wert des mietfreien Wohnens im Alter wieder verstärkt ins Bewusstsein gerückt“, erklärte dazu Andreas J. Zehnder, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Privaten Bausparkassen. „An einem zweckgerichteten Vorsparen führt dabei kein Weg vorbei, will man später nicht in eine Schuldenfalle geraten.“

Beim Sparmotiv „Kapitalanlage“, bei dem Investmentfonds, Aktien, festverzinsliche Wertpapiere und Kapitallebensversicherungen eine Rolle spielen, gibt es einen Rückgang um 2 Prozentpunkte auf 27 Prozent. Der Vertrauensverlust, der sich hier nach Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 zeigte, ist damit – auch bedingt durch die aktuelle Niedrigzinsphase – keinesfalls überwunden. In den Jahren 2006/2007 nannten im Schnitt immerhin noch 44 Prozent dieses Sparmotiv.

Keine Änderung gegenüber der Frühjahrsumfrage ergab sich bei den Sparmotiven „Ausbildung der Kinder“ und „Notgroschen“. Beide erreichen erneut jeweils 3 Prozent.

(Die Grafik zu dieser Pressemeldung finden Sie in der PDF-Version.)

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