
Der Käufer eines gebrauchten Eigenheims muss im Schnitt 5,6 Jahreseinkommen bezahlen. Es gibt jedoch erhebliche regionale Abweichungen: Diese reichen von 2,3 bis 11,1 Jahresein-kommen.
Dienstag, 16. Februar 2010
Mail_PM_03_2010_Eigenheime_01.pdf
Ein gebrauchtes Eigenheim kostet im Schnitt rund 212.000. Euro. Das ist das Ergebnis einer Studie des empirica-Instituts im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen. Gemessen an den regionaltypischen Haushaltsnettoeinkommen müssen dafür deutschlandweit 5,6 Jahreseinkommen bezahlt werden. Allerdings gibt es erhebliche regionale Abweichungen: So müssen zum Beispiel Berliner Haushalte 8,6 Jahreseinkommen aufbringen. Denn dort sind die Einkommen – im Vergleich der Bundesländer – niedrig und Eigenheime eher teuer. Am günstigsten kommt ein Haushalt im Land Bremen zum Zug: Hier sind lediglich 3,9 Jahreseinkommen erforderlich (s. auch Tabelle in der PDF-Version).
Die Bandbreite auf Kreisebene ist naturgemäß noch weitaus größer: Sie reicht von 2,3 Jahreseinkommen im bayerischen Wunsiedel bis zu 11,1 Jahreseinkommen im badischen Freiburg. Weniger als 3 Jahreseinkommen müssen beispielsweise in den Landkreisen Hof (2,4), Elbe-Elster (2,4), Kronach (2,7), Werra-Meißner-Kreis (2,7) oder Olpe (2,8) aufgebracht werden. 10 und mehr Jahreseinkommen sind dagegen in München und Frankfurt am Main (jeweils 10,0), Garmisch-Partenkirchen (10,6) und Regensburg (10,8) erforderlich (s. auch Karte in der PDF-Version).
Alexander Nothaft
Leiter Kommunikation
Tel.: 030-590091-523
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