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Mietwohnungen und Eigenheimerwerb in Balance halten

Mittwoch, 05. Juli 2017

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 „Mit mehr Mietwohnungen alleine lösen wir nicht die Probleme auf dem Wohnungsmarkt. Wir brauchen vor allem auch stärkere Impulse für die Wohneigentumsbildung.“ Das erklärte der Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Privaten Bausparkassen, Andreas J. Zehnder, anlässlich der Verabschiedung des Berichts der Bundesregierung über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Deutschland.

„Junge Familien“, so Zehnder, „sind die Verlierer der galoppierenden Immobilienpreise in den Ballungsräumen. Der Traum von den eigenen vier Wänden droht dort für viele unerreichbar zu werden.“ Der schwächelnde Eigenheimbau mit deutlich rückläufigen Genehmigungszahlen im Ein- und Zweifamilienhausbereich sollte die Politik alarmieren, zumal der Eigenheimbau immer noch die zentrale Säule des Wohnungsbaus darstelle. Eigene vier Wände seien bekanntlich die einzige Form der Altersvorsorge, die man schon in jüngeren Jahren genießen könne. Mietfreies Wohnen im Alter sei zudem umso wichtiger, je geringer das Einkommen und damit die staatliche Geldrente ist.

Zehnder: „Die stärkere Mobilisierung privaten Kapitals zum Eigenheimerwerb ist aber auch deshalb unverzichtbar, weil jeder Umzug in ein neues Eigenheim in der Regel eine Mietwohnung frei macht, die kleiner, älter und preiswerter ist.“ Im Ergebnis hätten deshalb neue Eigenheime über die von ihnen indirekt ausgelösten Umzugsketten kaum geringere soziale Effekte als der soziale Mietwohnungsbau.

„Die Wahlprogramme der die Bundesregierung stellenden Koalitionsparteien setzen hierfür richtige Signale“, so Zehnder. „Diese gilt es in der nächsten Legislaturperiode konsequent umzusetzen.“

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